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Morphische Felder und heillose Kränkungen: Ernst Begemanns nachgelassene Bibliothek - ein Schlusswort

Ich will mit Blick auf den bedauerlichen Umgang mit Ernst Begemanns bibliothekarischem Nachlass zu einem Abschluss kommen. Dabei offenbart sich für mich, wie sehr Ernst Begemann mit seiner nachgelassenen Bibliothek ein morphisches Feld (Rupert Shaldrake) aufspannt, das auch meinen Versuch nachhaltig beeinflusst, vor meiner Versetzung in den Ruhestand mit Kurz vor Schluss eine private und berufliche Bilanz zu ziehen. Ich lasse die Hoffnung noch nicht fahren, dass der ein oder andere Akteur in diesem Geschehen zumindest Bereitschaft zeigt, noch einmal etwas genauer hinzusehen. Die ganze Wahrheit ist hierbei allerdings nicht zu haben!

Warum es manchmal gut sein kann, genauer hinzusehen!

Oder versuchen wir es einmal mit ein bisschen Pathos: Ernst Begemann, Du bist nicht vergessen - auch wenn Deine Bibliothek, wie Du, den Weg alles Zeitlichen gegangen ist (bis auf wenige markante Reste). Aber Du bewegst heute noch die Gemüter, und ich danke Dir für so (un)endliche viele stille Stunden der intellektuellen Anregung!

Ein Märchen aus Deutschland - unter diesem Titel nimmt ein Teil der Partitur Gestalt an, die die Begleitmusik bei meinem Abschied aus dem Institut für Pädagogik, Abteilung Schulpädagogik/Allgemeine Didaktik der Universtät Koblenz-Landau (Campus Koblenz) enthält - nach fast 25 Jahren der Zugehörigkeit.

Endlich gibt es wieder was zu lesen in meinem Blog!

Aus der Welt der Fabeln und Märchen

Ein Märchen aus Deutschland, dem Land der Dichter und Denker – und auch der Professoren

Es war einmal ein Professor, der hatte einen alten väterlichen Freund – seines Zeichens ein über die Grenzen des Landes hinaus bekannter Professor. Als dieser starb hinterließ er eine große Bibliothek mit tausenden von Büchern. Da seine Erbin – die Enkelin des alten Professors – nichts damit anzufangen wusste, aber um die väterliche Freundschaft zu dem inzwischen auch schon betagten und im Ruhestand lebenden jüngeren Professor wusste, schenkte sie ihm einfach die Bücher und sagte:

Und danach? Ein Vorabdruck des endgültigen Schluss-Kapitels von Kurz vor Schluss

Einer meiner letzten Beiträge bezieht sich auf mein aktuelles Buchprojekt Kurz vor Schluss. Den Rahmen - die Einleitungskapitel und das Schlusskapitel - gibt es dort sozusagen breits als Vorabdruck zu lesen. Da ich es nicht mehr gewohnt bin, mich der strengen Disziplin eines ordentlich redigierten Publikationsvorhabens zu unterziehen, mäandert das Buch seit geraumer Zeit schon vor sich hin. Ich habe ja exakt 100 Beiträge aus meinem seit 2014 gepflegten Blog ausgewählt, und sie unter vier Hauptkapiteln geordnet. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich mit diesem Titel Kurz vor Schluss zu unbefangen und zu kokett umgehe. So stellt sich nach Abschluss der Textkorpus mehr und mehr die Frage: Und danach?

Veröffentlicht am Vorabend der Sommersonnenwende – am 20.6.2017

Der 21. Juni 2014 war der Tag der Erstveröffentlichung. Ich habe unterdessen die Neigung, einmal entstandene Erinnerungen von Jahr zu Jahr zu erweitern; und so wie in dem nachstehenden Beitrag - Dich Willi - auf dem Laufenden zu halten. Aus der Sicht nüchterner Weltbeobachter gerate ich auf diese Weise ins Schrullige bis Verrückte. Aber was haben wir denn noch zu verlieren? In der Erinnerung an Dich, und in der Erinnerung an Vieles, was alles in den letzten 23 Jahren geschehen ist, finden wir uns doch wieder als verwandtschaftliches und wahlverwandtschaftliches Netzwerk, dass nur so lange lebendig bleibt, wie es lebendige Erinnerung gibt.

   

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