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VeRBOTeN!?

Entdecke die Scham...

2009 besuchte ich mit meiner Frau Claudia im Düsseldorfer Museum Kunstpalast die Ausstellung „Diana und Actaeon. Der verbotene Blick auf die Nacktheit“.

Das Museum ist einer der wenigen öffentlichen Orte, an denen man sich „legitimer Weise“ (auch) in die relativ geschützte Rolle eines nicht ohne weiteres des Voyeurismus verdächtigen, kunstinteressierten Beobachters begeben kann.

(Ein zweiter wesentlicher Zugang zu diesem Gesamtvorhaben steht jetzt mit "Schamverlust - eine Selbstverortung" zur Verfügung. Motive und Antrieb für diesen BLOG werden damit ein wenig transparenter und nachvollziehbarer. Auch der am 14.5.2015 in den Blog eingestellte Beitrag "Das Ende" enthält schamrelevante Hinweise.)

Die Rituale des Kunstbetriebs kommen diskreten Verhaltenserwartungen ja auch durchaus entgegen. Legen sie doch keine offene, lauthals geführte Diskussion nahe, sondern erwarten eher die stille, in sich gekehrte Reflexion des Kunstsachverständigen.

Das vorige Jetzt - Zwischen Traumata und Balance

"Das vorige Jetzt. Familienrekonstruktion in der Praxis" heißt ein von Ilke Crone 2018 veröffentlichtes Buch (Carl-Auer-Heidelberg). Der Rezensent in der aktuellen Familiendynamik (3/20) - Alexander Korittko - fragt zu Beginn: "Noch ein Buch über Familienrekonstruktion? Über eine der am häufigsten angewandten Methoden in systemischen Weiterbildungen, in der erkundet werden soll, inwiefern das Leben der Ahnen Einfluss auf das eigene Leben hat?" Korittko bekennt freimütig, dass er dieses Buch mit Begeisterung gelesen habe. Ich werde es mir beschaffen. Denn je älter ich werde, umso intensiver rückt die Frage in der Vordergrund, inwiefern das Leben der Ahnen Einfluss auf das eigene Leben hat? Nahezu alle Beiträge in meinem Blog setzen sich mehr denn je mit dieser Frage auseinander.

Hildes Geschichte und wie es weitergegangen ist? In Vorwegnahme von Hildes 96stem Geburtstag am 3. Juli 2020 

Sterbebegleitung naher Angehöriger - zumal der Mutter - bedeutet heute grundsätzlich, sich in eine Grenzsituation zu begeben. Dies hat einerseits damit zu tun, dass die meisten von uns in den relativen Komfortzonen mitteleuropäischer Wohlfahrtsstaaten leben; Grenzsituationen sind uns fremd bzw. man kann sie meiden. Dies bedeutet andereseits, dass man sie annehmen muss, um zu erfahren, was Sterben u.U. heute im gewohnten medizinischen Parcours bedeutet. Im Falle meiner Mutter gab es weder eine Patientenverfügung noch eine Vorsorgevollmacht. Gewiss liegt eine Anregung darin, über entsprechende Regelungen nachzudenken und sie mit Sorgfalt zu gestalten.

Sloterdijk‘sche Ermunterungen – Von mörderischen Beobachtern und poetischen Aussetzungen

Für Bettina!

In den letzten Wochen - das kumuliert bei mir immer um den 21. Juni, die Sommersonnenwende - steht einmal mehr Familie im Vordergrund meiner Beiträge. Soeben erfahre ich von meiner Schwester, dass Bettina - die älteste Tochter ihrer Nichte in Trostberg - ihr Abitur mit der Durchschnittnote von 1,5 abgeschlossen hat. Sechs Jahre ist es nun schon her, dass ich mit meiner Schwester gemeinsam ihren Bruder (wer im übrigen wissen will, warum das nicht mein Bruder ist, erfährt es über Hildes Geschichte) und seine Familie in Trostberg besucht habe. Bettina stieg demnach seinerzeit eben in die Mittelstufe ein. Ulla erzählt mir, dass Bettina nun in Regensburg ein Studium der Rechte beginnen will. Zu alldem, zum überwältigenden Erfolg im Schulabschluss möchten wir gratulieren.

Wahl - auch mein Bruder hatte im Vorfeld des 21.6.1994 eine Wahl oder: Der Lebenslauf besteht aus Wendepunkten, an denen etwas geschehen ist, was nicht hätte geschehen müssen

Eine Auskopplung aus: Im w.w.w. unterwegs - was ein ganz und gar unpassender Titel ist, weil es auch hier in aller erster Linie um  F A M I L I E  geht!

Wahl

Im Kosmos
der Möglichkeiten
bekommt
die Welt ihr Gesicht
durch das,
was sie sein könnte.
Beschreiben wir die Welt
als einen Raum
von Möglichkeiten,
hat unsere Wahl
hohes Gewicht.

   
   
© ALLROUNDER & FJ Witsch-Rothmund