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VeRBOTeN!?

Entdecke die Scham...

2009 besuchte ich mit meiner Frau Claudia im Düsseldorfer Museum Kunstpalast die Ausstellung „Diana und Actaeon. Der verbotene Blick auf die Nacktheit“.

Das Museum ist einer der wenigen öffentlichen Orte, an denen man sich „legitimer Weise“ (auch) in die relativ geschützte Rolle eines nicht ohne weiteres des Voyeurismus verdächtigen, kunstinteressierten Beobachters begeben kann.

(Ein zweiter wesentlicher Zugang zu diesem Gesamtvorhaben steht jetzt mit "Schamverlust - eine Selbstverortung" zur Verfügung. Motive und Antrieb für diesen BLOG werden damit ein wenig transparenter und nachvollziehbarer. Auch der am 14.5.2015 in den Blog eingestellte Beitrag "Das Ende" enthält schamrelevante Hinweise.)

Die Rituale des Kunstbetriebs kommen diskreten Verhaltenserwartungen ja auch durchaus entgegen. Legen sie doch keine offene, lauthals geführte Diskussion nahe, sondern erwarten eher die stille, in sich gekehrte Reflexion des Kunstsachverständigen.

Wie man Ich wird – Zeit, Emotion und Synchronizität

Harald Welzer versucht uns in seiner Publikation Das kommunikative Gedächtnis – Eine Theorie der Erinnerung (vierte Auflage, München 2017) Hinweise zu vermitteln, wie wir verstehen lernen, wie sich ontogenetische und phylogenetische Entwicklung vollzieht; Prozesse, die – wie er in Anlehnung an die Forschungslage meint – „konstitutionell auf permanente Veränderung ausgelegt sind“. Insbesondere Menschen könnten ihre famose Anpassungsfähigkeit an sich verändernde Umwelten realisieren, „weil sie ein co-evolutionäre Entwicklungsumwelt geschaffen haben, die sie von den biologischen Vorgaben der Evolution emanzipiert hat.“

Jede und jeder sollte einen Nachruf über sich selbst schreiben - Anregungen zu meinem eigenen Projekt einer lebenslaufbezogenen Rekonstruktion (rechte Spalte: ~ NEU ~ Lebenslauf)

Am 15. Oktober 2021 hat mir, der ich ein digitaler Embryo bin, Steffen dabei geholfen, meine mänandernden Lebenslauf-Absonderungen in eine lesbare, das heißt hier, in eine kapitelweise gegliederte Form zu bringen. Danach bin ich in die Stadt gefahren, in meiner Stammbuchhandlung gelandet.

Ein kleiner Nachtrag zu einem schönen gemeinsamen Abend mit Freunden und einer "kleinen" Differenz in der Wahrnehmung des aktuellen Generationenkonflikts, wie er zumindest von den FfF-Aktivisten gesehen wird

Meine Lieben,

ein kleiner Nachtrag zu unserer gestrigen "Differenz" im generativen Feld. Von Cornelia Funke habe ich nichts gelesen und weiß auch nichts von ihr - nur, was alle Literaturinteressierten wissen, dass sie eine der erfolgreichsten Kinderbuchautorinnen ist (und im übrigen darüber wohl fast unanständig reich geworden ist). Jetzt ist sie von Malibu in die Toskana abgewandert, hat dort ein großes Anwesen gekauft.

Armin Lass et!

Wer hätte das gedacht? Gestern fiel mir meine Dissertation aus dem Jahr 1984 in die Hände. Beim Querlesen dachte ich dann: Respekt, Du hast ja wirklich etwas gelernt! Oder, wie mein Ex-Schwager Ernst bemerken würde: Mir han dich net ömsons op de Scholl jeschick! Auf Seite 150 stieß ich auf Kriterien zur Analyse politischer Kommunikation. Entwickelt hatte sie  in den frühen 80er Jahren Ulrich Sarcinelli - im wesentlichen im Kontext des Bundestagswahlkampfes 1980.

   
   
© ALLROUNDER & FJ Witsch-Rothmund