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VeRBOTeN!?

Entdecke die Scham...

2009 besuchte ich mit meiner Frau Claudia im Düsseldorfer Museum Kunstpalast die Ausstellung „Diana und Actaeon. Der verbotene Blick auf die Nacktheit“.

Das Museum ist einer der wenigen öffentlichen Orte, an denen man sich „legitimer Weise“ (auch) in die relativ geschützte Rolle eines nicht ohne weiteres des Voyeurismus verdächtigen, kunstinteressierten Beobachters begeben kann.

(Ein zweiter wesentlicher Zugang zu diesem Gesamtvorhaben steht jetzt mit "Schamverlust - eine Selbstverortung" zur Verfügung. Motive und Antrieb für diesen BLOG werden damit ein wenig transparenter und nachvollziehbarer. Auch der am 14.5.2015 in den Blog eingestellte Beitrag "Das Ende" enthält schamrelevante Hinweise.)

Die Rituale des Kunstbetriebs kommen diskreten Verhaltenserwartungen ja auch durchaus entgegen. Legen sie doch keine offene, lauthals geführte Diskussion nahe, sondern erwarten eher die stille, in sich gekehrte Reflexion des Kunstsachverständigen.

Sabine Bode - noch einmal: Kriegskinder und Kriegsenkel (Teil I)

Im 2009 erstmals veröffentlichten Buch "Kriegsenkel" (Klett-Cotta - Stuttgart 2009) von Sabine Bode stoße ich auf folgende Sätze (und damit verbundene Fragen bzw. Hypothesen):

Gaudeamus igitur – Studium

Ein erster kleiner Exkurs: Werde der du bist – Wissenschaftssozialisation (Auskopplung von Kapitel 10 aus: Die Kraft der Einsicht und die Kraft der Zuversicht – Mosaiksteine einer lebenslauf-bezogenen Familien-Rekonstruktion)

Welche Voraussetzungen haben wir als relativ alte Menschen erworben, das gegenwärtige Geschehen einerseits mit nüchternem Blick auf covid19 und die im Laufe der letzten 1 1/2 Jahre beobachtbaren gesellschaftlichen Konflikte und Auseinandersetzungen einschätzen zu können? Dazu gehören natürlich auch maßgeblich die Auswirkungen einer Sozialisation im Wissenschaftssystem. Von mir werden sie unter dem Motiv des Seitenwechsels thematisiert und fortlaufend aktualisiert:

Kurvenverläufe und #metoo (25) - Es handelt sich hier um eine Auskopplung von Kapitel 25 zu: Die Kraft der Einsicht und die Kraft der Zuversicht – Mosaiksteine einer lebenslaufbezogenen Familienrekonstruktion

Frau

Du Frau –
wie füllst du den Raum!
Schneidest messerscharf
Konturen in diesen Kosmos.
Markierst ein Terrain
singulär und einzig.
Meine Gedanken
umkreisen diesen Kosmos;
und mein Sinnesseismograph
zeichnet feinsinnig
und kurvengenau
die Parabeln.
Diese Beweise fallen leicht:
Gedanken- und Körperwelten,
die sinnesmächtig agieren,
und sich manchmal begegnen.

Lebensdichte Gegenwart und eine Liebe, für die es keine Worte gibt (Teil I)

Hierüber schreiben Peter Fuchs (2003) und Esrin Korff-Avunc (2021)

In Teil II - im Rahmen dieses Beitrags - werde ich den Kontext erweitern und erneut die Frage in den Raum stellen, was  sich eigentlich auf irreversible Weise in dieser Welt verankern müsste, stellt man sich vor, alle Kinder würden, wie Peter Fuchs im Verlauf seiner Argumentation in den Raum stellt, mit Blick auf ihre jeweilige Kindheit die besten (Entwicklungs-)Bedingungen vorfinden.

   
   
© ALLROUNDER & FJ Witsch-Rothmund