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Der letzte Wendepunkt - Zum Tod von Elisabeth Rothmund, unserer Mutter, Schwiegermutter, Oma und Uroma

Der letzte Wendepunkt im Leben von Elisabeth Rothmund hat sich am 6. August in der Frühe um 9.00 Uhr vollzogen - in den Armen ihrer Tochter Claudia. Nicht jeder würde angesichts des Todes von einem letzten Wendepunkt sprechen. Unser Freund Gerd Wayand hat seine Todesanzeige selbst gestaltet und hat dabei Wert gelegt auf die Feststellung„Ins nackte Dasein geworfen, gehen wir ins immerwährende Nichts." In der Totenrede auf Gerd habe ich Zweifel geäußert, ob man als noch Lebender dies so wie eine Tatsache in den Raum stellen kann. Sein Gewährsmann - Jean Paul Sartre -  jedenfalls deutet nolens volens darauf hin, dass allem Diesseitigen das Jenseitige ein Rätsel bleiben muss:

Carl Friedrich von Weizsäcker - Ein Denkmal der Resignation

Nach meinen letzten Beiträgen könnte man mir vorhalten, mich nur noch in individualistischen, privatesten Arealen der (Selbst-)Reflexion zu verlieren. Natürlich antworte ich darauf mit dem Totschläger: Alles Private ist politisch - alles Politische ist privat; nur Perspektiven, die Wechselwirksamkeit überhaupt in Erwägung ziehen, kann man halbwegs ernst nehmen. Und selbstverständlich verweise ich auf Schlüsselwörter, die offenbaren, worum es mir geht.

Wir schreiben den 1. August 2020. Es ist ein Samstag. Wir feiern heute in den 33sten Geburtstag meiner ältesten Tochter hinein; am 21.7., vor knapp 14 Tagen haben wir den 31sten Geburtstag meiner jüngeren Tochter gefeiert.

Moritz von Uslar: Wie ist es wohl 50 zu werden? Gewogen und zu leicht befunden - Erinnerungen eines 68jährigen

Heute schreiben wir den 27. Juli 2020, es ist der siebzehnte Todestag meiner Mutter. Ich habe die Erinnerungen an diesen Tag bereits anlässlich des 96sten Geburtstages meiner Mutter vorweggenommen; Geburtstag und Todestag liegen ja nur 24 Tage auseinander. Ich bin unterdessen 68 Jahre alt. 2003 war ich 51 Jahre alt. Mein 50ster Geburtstag ist mir - und möglicherweise auch noch einigen anderen - als denkwürdiges Fest in Erinnerung geblieben,  am 2. März 2002 im alten Café Hahn mit mehr als 160 Gästen, Livebands - wir haben es ordentlich krachen lassen, bis morgens früh um sechs!

Sandra Lüpkes - Die Schule am Meer, Stalingrad und Erich Kästner

Auf Sandra Lüpkes Homepage finden sich folgende Hinweise zu Die Schule am Meer:

NDR Kultur
"Spannend und ausgesprochen gut recherchiert (...) Ein interessanter und vielschichtiger Roman."

Radio Bremen
"Gute Unterhaltungsliteratur (...) ausgiebig und akribisch recherchiert."

Emotion
"Perfekter Romanstoff mit Zutaten wie Liebe, Hass, Freundschaft, Verrat (...) Eine bewegende Geschichte aus einer bewegten Zeit."

Münsterschen Zeitung
"Atmosphärisch dicht, sehr poetisch, vortrefflich erzählt."

Informieren Sie sich über aktuelle Veröffentlichungen und Lesungstermine.

Viel Spaß!

Das vorige Jetzt - Zwischen Traumata und Balance

"Das vorige Jetzt. Familienrekonstruktion in der Praxis" heißt ein von Ilke Crone 2018 veröffentlichtes Buch (Carl-Auer-Heidelberg). Der Rezensent in der aktuellen Familiendynamik (3/20) - Alexander Korittko - fragt zu Beginn: "Noch ein Buch über Familienrekonstruktion? Über eine der am häufigsten angewandten Methoden in systemischen Weiterbildungen, in der erkundet werden soll, inwiefern das Leben der Ahnen Einfluss auf das eigene Leben hat?" Korittko bekennt freimütig, dass er dieses Buch mit Begeisterung gelesen habe. Ich werde es mir beschaffen. Denn je älter ich werde, umso intensiver rückt die Frage in der Vordergrund, inwiefern das Leben der Ahnen Einfluss auf das eigene Leben hat? Nahezu alle Beiträge in meinem Blog setzen sich mehr denn je mit dieser Frage auseinander.

   
   
© ALLROUNDER & FJ Witsch-Rothmund