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VeRBOTeN!?

Entdecke die Scham...

2009 besuchte ich mit meiner Frau Claudia im Düsseldorfer Museum Kunstpalast die Ausstellung „Diana und Actaeon. Der verbotene Blick auf die Nacktheit“.

Das Museum ist einer der wenigen öffentlichen Orte, an denen man sich „legitimer Weise“ (auch) in die relativ geschützte Rolle eines nicht ohne weiteres des Voyeurismus verdächtigen, kunstinteressierten Beobachters begeben kann.

(Ein zweiter wesentlicher Zugang zu diesem Gesamtvorhaben steht jetzt mit "Schamverlust - eine Selbstverortung" zur Verfügung. Motive und Antrieb für diesen BLOG werden damit ein wenig transparenter und nachvollziehbarer. Auch der am 14.5.2015 in den Blog eingestellte Beitrag "Das Ende" enthält schamrelevante Hinweise.)

Die Rituale des Kunstbetriebs kommen diskreten Verhaltenserwartungen ja auch durchaus entgegen. Legen sie doch keine offene, lauthals geführte Diskussion nahe, sondern erwarten eher die stille, in sich gekehrte Reflexion des Kunstsachverständigen.

Dr. Franz Josef Witsch-Rothmund
Am Heyerberg11,56072 Koblenz, am 27.9.2022

Rhein-Zeitung vom 27.9.2022, Seite 5: Alles, was Precht ist – Umstrittenes neues Buch über die vierte Gewalt und die Meinungsmacht der Medien - Siehe auch: Die fabelhaften Jammer-Boys zum Interview Prechts und Welzers mit der ZEIT

Alles, was Precht ist

Sven Gösmann ist zuzustimmen: Richard David Precht und Harald Welzer haben die Seiten gewechselt. Seit geraumer Zeit sind sie wesentliche Protagonisten im Medienzirkus, die uns jetzt belehren wollen, wie dieser Zirkus zu funktionieren hat. Sie inszenieren sich wie gekränkte Jungs, die gleichermaßen enttäuscht und beleidigt ihre Schäufelchen aus dem Sandkasten eines einseitigen Medienspektakels zu retten versuchen.

Die fabelhaften Jammer-Boys - Harald Welzer und Richard David Precht im ZEIT-Interview

Das Foto sowie den Abdruck des Interviews auf Seite 10 (ZEIT 39/22) werden Harald Welzer und Richard David Precht autorisiert haben. Dass sie auf dem Foto daherkommen wie die fabelhaften Jammer-Boys, mag manchem aufmerksamen Beobachter so vorkommen; offenbaren doch Körpersprache und (insbesondere die Mimik) der Protagonisten ein hohes Maß an kränkungsauslösenden Kontextbedingungen: zwei Jungs, die gleichermaßen enttäuscht und beleidigt ihre Schäufelchen aus dem Sandkasten eines einseitigen Medienzirkus zu retten versuchen. Warum?

Kurz vor Schluss I und und Kurz vor Schluss II (siehe Themenleiste unter dem Stichwort "Lebenslauf")

Der Download für Kurz vor Schluss - Eine kleine Sozialkunde: Dieser erste biografische Parforce-Ritt wird unterdessen auch als Kurz vor Schluss - Teil I deklariert. Er ist 2017 anlässlich meiner Versetzung in den Ruhestand vorgelegt worden. Die hundert Beiträge verknüpfen unmittelbar biografisch gerahmte Auslassungen mit Aspekten der Berufsbiografie. Hier wird auf ungewöhniche Weise der Wechselbezug zwischen biografischen Schlüsselmomenten - ich nenne sie mit Niklas Luhman Wendepunkte - und professionell folgenreichen und wirksamen Weichenstellungen deutlich.

Die Freundschaft und der Krieg

Freundschaft ist ein eigenes Themenfeld, über das Arnold Retzer sehr weise und anregend reflektiert. Der Krieg ist ein anderes Themenfeld, über das ich nur insofern philosophieren mag, als danach zu fragen ist, ob er als geächtetes Phänomen gleichwohl in einem zu bestimmenden Bedingungsfeld nicht nur eine Option, sondern – sofern man bereit ist zu akzeptieren, dass Menschen sich nicht jederzeit und bedingungslos einer Zwangs- und Gewalt- und Fremdherrschaft beugen müssen –möglicherweise eine ultima ratio sein kann?

   
   
© ALLROUNDER & FJ Witsch-Rothmund