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VeRBOTeN!?

Entdecke die Scham...

2009 besuchte ich mit meiner Frau Claudia im Düsseldorfer Museum Kunstpalast die Ausstellung „Diana und Actaeon. Der verbotene Blick auf die Nacktheit“.

Das Museum ist einer der wenigen öffentlichen Orte, an denen man sich „legitimer Weise“ (auch) in die relativ geschützte Rolle eines nicht ohne weiteres des Voyeurismus verdächtigen, kunstinteressierten Beobachters begeben kann.

(Ein zweiter wesentlicher Zugang zu diesem Gesamtvorhaben steht jetzt mit "Schamverlust - eine Selbstverortung" zur Verfügung. Motive und Antrieb für diesen BLOG werden damit ein wenig transparenter und nachvollziehbarer. Auch der am 14.5.2015 in den Blog eingestellte Beitrag "Das Ende" enthält schamrelevante Hinweise.)

Die Rituale des Kunstbetriebs kommen diskreten Verhaltenserwartungen ja auch durchaus entgegen. Legen sie doch keine offene, lauthals geführte Diskussion nahe, sondern erwarten eher die stille, in sich gekehrte Reflexion des Kunstsachverständigen.

Systemisches Gesundheitscoaching

Eine Zusammenfassung des Beitrags von Matthias Lauterbach (Familiendynamik 1/2018, S. 32-40)

In den letzten 20 Jahren meiner Tätigkeit als Hochschullehrer an der Uni Koblenz lag ein Schwerpunkt meiner Arbeit in der Auseinandersetzung mit den Bedingungen von Lehrergesundheit. Sie basierten seit der Veröffentlichung der Heidelberger Studie: Krebsrisiken - Überlebenschancen (Helm Stierlin/Roland Grossarth-Maticek) auf der zentralen Bedeutung der Selbstregulation (Passwort: wiro2015) einerseits sowie auf der sogenannten Potsdamer Studie zur Lehrergesundheit in der Verantwortung von Uwe Schaarschmidt andererseits. Die von Schaarschmidt dokumentierten Aspekte des gesunden Musters enthalten im Wesentlichen die von Stierlin beschriebenen Einflussfaktoren im Sinne der Fähigkeit zu einer guten Selbstregulation [der Fähigkeit - selbst in schwierigen (Grenz-)Situationen noch für subjektives Wohlbefinden zu sorgen].

Was ist falsch an der Weihnachtsgeschichte? Eine kleine Skizze

und obendrüber, da schneit es!

Heute ist der 25.12.2017, der erste Weihnachtstag – der Geburtstag Jesu. Im Halbdusel – noch im Bett – habe ich in einer Art Faktencheck Petra Gersters Auseinandersetzung mit der historischen Haltbarkeit der Weihnachtsgeschichte verfolgt; der Geschichte von der Werner Siefer (ZEIT, 52/2015, S. 43) behauptet, sie sei in der Wiedergabe des Evangelisten Lukas „eine richtig gut Story“.

 

Jetzt habe ich doch noch meine Weihnachtsgeschichte gefunden

Liebe Tina,

vielen Dank für eure Weihnachtsgrüße. Lange schon wollte ich dir einmal schreiben - immer noch vor allem in Dankbarkeit für das schöne Fest im September und euren/deinen Beitrag. Wahrscheinlich habe ich versucht in den vergangenen drei Monaten die letzten Jahre zu verdauen. Herausgekommen ist dabei die notwendige Ordnung dessen, was in den letzten Jahren liegen geblieben ist. Bis man alles  g e r e g e l t  hat, was einen dann zu einem Pensionär macht, fließt viel Wasser die Mosel und den Rhein hinab. Und dennoch gewinnt man bei alledem ein anderes Gefühl für  Z E I T - sie verflüchtigt sich, wird knapp und knapper; für mich jeden Tag spürbar und spürbarer.

Mein Demenztagebuch markiert einen Wendepunkt

Demenztagebuch vom 04.05.2008 -

Aktuelle Einlassung vom 10.12.2017

"Seht einmal, wie die Zeit vergeht!" Weiter unten kann man lesen, dass ich vor einem Jahr mit dieser Plattitüde meinen letzten Eintrag in das Demenztagebuch begonnen habe. Morgen würde mein eigener Vater 95 - Rudi Krawitz wird 74. Es sprengt den Rahmen dieses Tagebuches, der Dynamik der aktuellen Entwicklungen gerecht zu werden. Aber wenn eines deutlich ist, dann die Tatsache, dass dies schon lange nicht mehr das Demenztagebuch meines Schwiegervaters Leo ist, sondern dass mehr und mehr Lisa, meine Schwiegermutter, in der Vordergrund tritt.

   

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