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VeRBOTeN!?

Entdecke die Scham...

2009 besuchte ich mit meiner Frau Claudia im Düsseldorfer Museum Kunstpalast die Ausstellung „Diana und Actaeon. Der verbotene Blick auf die Nacktheit“.

Das Museum ist einer der wenigen öffentlichen Orte, an denen man sich „legitimer Weise“ (auch) in die relativ geschützte Rolle eines nicht ohne weiteres des Voyeurismus verdächtigen, kunstinteressierten Beobachters begeben kann.

(Ein zweiter wesentlicher Zugang zu diesem Gesamtvorhaben steht jetzt mit "Schamverlust - eine Selbstverortung" zur Verfügung. Motive und Antrieb für diesen BLOG werden damit ein wenig transparenter und nachvollziehbarer. Auch der am 14.5.2015 in den Blog eingestellte Beitrag "Das Ende" enthält schamrelevante Hinweise.)

Die Rituale des Kunstbetriebs kommen diskreten Verhaltenserwartungen ja auch durchaus entgegen. Legen sie doch keine offene, lauthals geführte Diskussion nahe, sondern erwarten eher die stille, in sich gekehrte Reflexion des Kunstsachverständigen.

Bernd Ulrich zum Zweiten - Die desinfizierte Gesellschaft

Vorbemerkung mit ein paar Gedanken Paul Austers:

Ich verändere nichts - mich verändert alles! So oder ähnlich hat wohl Martin Walser einmal die Ohnmacht des Einzelnen im komplexen, immer unübersichtlicher werdenden Weltgeschehen gedeutet. Stellt man diese pessimistische Weltdeutung in Frage, kommt man allenfalls auf die Idee, dass die Wirkungsmacht Einzelner mit Blick auf die gegenwärtigen Weltläufte häufig - und leider gerade dort, wo es vielleicht drauf ankommt - im umgekehrt proportionalen Verhältnis zur Intelligenz der Wirkmächtigen steht; im Klartext:  Donald Trump -

Konturen der Krise und die Bedeutung von Furcht und Angst

Covid19 lässt uns Zeit anders wahrnehmen. Zeit bietet sich an, sie zu gestalten. Ich habe meinen Beitrag zu Günter Altner neu gelesen und nehme nun sein Buch: über leben von der kraft der furcht (Düsseldorf 1992) noch einmal vor und beginne mit seiner Einleitung. Dort lese ich:

"... jedes Kapitel kann für sich gelesen werden. Es ist jedes Mal eine neue Variation über die geheimnisvolle Kraft der Furcht: Das ganze Leben ist von Spuren der Furcht wie von einem Filigran durchzogen und mit Spuren der Furcht unterfüttert. Dies zu wissen, daran anzuknüpfen, das heißt bewusst leben, unter Anerkennung der Grenzen, die gerade auch dem Menschen als endlichem, todesbewussten Wesen gesetzt sind (S. 11)."

Karl Otto Hondrich: Rauft euch zusammen!

Ja, das ist richtig! Die nachstehende Zusammenfassung der Paar- und Familienkultur geltenden Gedanken Karl Otto Hondrichs ist bereits im Einleitungsteil der Mohnfrau erschienen; damals brisant und hochaktuell im Zusammenhang mit der eigenen Paargeschichte. An diesem Gedichtbändchen lässt sich idealtypisch erkennen, wie man gleichermaßen abstrakt wie ungemein konkret den eigenen Irrungen und Wirrungen auf der Spur bleibt. Die Überschrift könnte auch lauten: "Von Karl Otto Hondrich lernen!" Der kommt im fortgeschrittenen Alter zu weisen Einsichten und warnt davor, in krisenhaften Phasen der Paardynamik allzuschnell die Flinte ins Korn zu werfen.

Der Mensch ist, weil er sich verdankt!

Weil ich nicht weiß, ob und wann - covid19-bedingt - die dritte Ausgabe von "Rund um den Laubenhof" erscheint, stelle ich meinen Leitartikel hiermit ins Netz. Es ist mir ein dringendes Anliegen, die bislang erfolgreiche Abwehr des corona-Virus durch das gesamte Laubenhof-Team zu würdigen.

Heute danken wir ganz generell den Pflegerinnen und Pflegern in Deutschland und weltweit sowie ganz besonders dem gesamten Personal im Seniorenzentrum Laubenhof, dem Leitungsteam und allen die Anteil daran haben, dass die ihnen anvertrauten Bewohnerinnen und Bewohner gesund und unbeschadet nicht nur durch die Corona-Zeiten gekommen sind.

   
   
© ALLROUNDER & FJ Witsch-Rothmund