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VeRBOTeN!?

Entdecke die Scham...

2009 besuchte ich mit meiner Frau Claudia im Düsseldorfer Museum Kunstpalast die Ausstellung „Diana und Actaeon. Der verbotene Blick auf die Nacktheit“.

Das Museum ist einer der wenigen öffentlichen Orte, an denen man sich „legitimer Weise“ (auch) in die relativ geschützte Rolle eines nicht ohne weiteres des Voyeurismus verdächtigen, kunstinteressierten Beobachters begeben kann.

(Ein zweiter wesentlicher Zugang zu diesem Gesamtvorhaben steht jetzt mit "Schamverlust - eine Selbstverortung" zur Verfügung. Motive und Antrieb für diesen BLOG werden damit ein wenig transparenter und nachvollziehbarer. Auch der am 14.5.2015 in den Blog eingestellte Beitrag "Das Ende" enthält schamrelevante Hinweise.)

Die Rituale des Kunstbetriebs kommen diskreten Verhaltenserwartungen ja auch durchaus entgegen. Legen sie doch keine offene, lauthals geführte Diskussion nahe, sondern erwarten eher die stille, in sich gekehrte Reflexion des Kunstsachverständigen.

Auf die Flutwelle folgt eine gigantische Welle der Hilfe – auch aus Güls – erscheint am 10.8.21 im Gölser Blättche

In der Nacht vom 14. auf den 15. Juli begräbt eine Flutwelle das Ahrtal unter sich. Sie verwüstet das Tal von Schuld bis zur Mündung bei Sinzig in den Rhein. Inzwischen wissen wir, dass in dieser Nacht nahezu 200 Menschen ihr Leben verlieren – tausende verlieren ihre Häuser, ihren Hausstand und ihre materielle Existenzgrundlage.

Ich habe in Bad Neuenahr – am heutigen Apollinarisstadion – in der Kreuzstraße meine Kindheit und Jugend verbracht; dort stehen bis heute die Elternhäuser meiner Mutter und meines Vaters. Im umgebauten und renovierten Elternhaus meiner Mutter wohnt meine Cousine Gaby (wir beide haben im Zeittakt von wenigen Stunden - am 20. und 21. Februar das Licht der Welt erblickt). Wenige hundert Meter entfernt – in der Apollinarisstraße lebt meine Schwägerin.

Kommt –

Kommt, reden wir zusammen
wer redet ist nicht tot,
es züngeln doch die Flammen
schon sehr um unsere Not.

Kommt, sagen wir:
die Blauen, kommt,
sagen wir: das Rot,
wir hören, lauschen, schauen
wer redet, ist nicht tot.

Allein in deiner Wüste,
in deinem Gobigraun –
du einsamst, keine Büste,
kein Zwiespruch, keine Fraun,

und schon so nah den Klippen,
du kennst dein schwaches Boot –
kommt öffnet doch die Lippen,
wer redet, ist nicht tot.

Gottfried Benn

Schreiben ist Selbstermächtigung - wir begegnen uns wieder jenseits der virtuellen Welt, im wirklichen Leben

Gestern haben wir uns mit  a l t e n  Freunden* - Marisa und Peter - getroffen, zuerst in Winnigen in der alten Gutsschenke bei Stefan Pohl und dann - ganz unverhofft - bei Laura und Thomas; apropos alte Freunde*: Es ist schon einen Asbach-Uralt wert, wenn man auf mehr als 40 Jahre Freundschaft und Verbundenheit zurückblicken kann. Da darf man auch die Frage stellen: "Wie haben wir das eigentlich geschafft?" Wir sind erst gegen Mitternacht auseinandergegangen, bereichert und beglückt, dass man sich wieder unmittelbar begegnen kann. Mit Birthe - wir nennen sie liebevoll Ikea - ergab sich ein Gespräch, was uns gegenwärtig so umtreibt und beschäftigt. Im Nachgang ist sind mir folgende Gedanken und Anregungen eingefallen:

EPILOG 1949 - EPILOG?

Gut 50 Jahre ist es her, dass ich mich im medizinischen Parcours zur Klärung der Frage meiner Wehrtauglichkeit der internistischen Expertise eines Dr. med. Keuser in Koblenz stellen musste. Er war offenkundig Vertragsarzt, der bei unklaren Ausgangslagen zu Rate gezogen wurde. Seine Vorgehensweise überraschte mich. Neben der geforderten Expertise zu meiner Herz-Kreislauf-Konstitution führte er ein längeres Gespräch mit mir; Hintergrund waren Leistungsprobleme, die sich bei mir im Übergang von der Fußball-A-Jugend in den Seniorenbereich zeigten.

   
   
© ALLROUNDER & FJ Witsch-Rothmund