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VeRBOTeN!?

Entdecke die Scham...

2009 besuchte ich mit meiner Frau Claudia im Düsseldorfer Museum Kunstpalast die Ausstellung „Diana und Actaeon. Der verbotene Blick auf die Nacktheit“.

Das Museum ist einer der wenigen öffentlichen Orte, an denen man sich „legitimer Weise“ (auch) in die relativ geschützte Rolle eines nicht ohne weiteres des Voyeurismus verdächtigen, kunstinteressierten Beobachters begeben kann.

(Ein zweiter wesentlicher Zugang zu diesem Gesamtvorhaben steht jetzt mit "Schamverlust - eine Selbstverortung" zur Verfügung. Motive und Antrieb für diesen BLOG werden damit ein wenig transparenter und nachvollziehbarer. Auch der am 14.5.2015 in den Blog eingestellte Beitrag "Das Ende" enthält schamrelevante Hinweise.)

Die Rituale des Kunstbetriebs kommen diskreten Verhaltenserwartungen ja auch durchaus entgegen. Legen sie doch keine offene, lauthals geführte Diskussion nahe, sondern erwarten eher die stille, in sich gekehrte Reflexion des Kunstsachverständigen.

Die ewige Wiederkunft des Gleichen (als Grundlage höchster Lebensbejahung)

"Das größte Schwergewicht- - Wie, wenn dir eines Tages oder Nachts, ein Dämon in deine einsamste Einsamkeit nachschliche und dir sagte: 'Dieses Leben, wie du es jetzt lebst und gelebt hast, wirst du noch einmal und unzuählige Male leben müssen; und es wird nichts Neues daran sein, sondern jeder Schmerz und jede Lust und jeder Gedanke und Seufzer und alles unsäglich Kleine und Große deines Lebens muss dir wieder kommen, und alles in derselben Reihe und Folge -  und ebenso diese Spinne und dieses Mondlicht zwischen den Bäumen, und ebenso dieser Augenblick und ich selber. Die ewige Sanduhr des Daseins wird immer wieder umgedreht - und du mit ihr Stäubchen vom Staube!' Würdest du dich nicht niederwerfen und mit den Zähnen knirschen und den Dämon verfluchen, der so redete? 

Johannes Groschupf - Dankeschön

 

Lieber Johannes Groschupf,

soeben habe ich "Wie Phönix aus der Asche" angesehen - zufällig möchte ich meinen. Aber mein Lebensmotto habe ich Niklas Luhmann entlehnt, der in seinen Gedanken über den Lebenslauf meint, der bestehe aus Wendepunkten, an denen etwas geschehen ist, was nicht hätte geschehen müssen. So kommt mir das Kontingente heute zweimal entgegen: Einmal, indem Sie mich teilnehmen lassen an ihrem existentiellen Wendepunkt und zum zweiten, dass ich heute Morgen aufmerksam war und aus dem massenmedialen Rauschen diese, Ihre ganz besondere Auseinandersetzung auch erleben durfte.

Nachsicht und Vorsicht - eine aktuelle Einlassung zur Reformruine Universität

 

Nachsicht und Vorsicht (Leserbrief an die RZ)

Die Hochschulen platzen aus allen Nähten – Interview mit Frau Prof. Dr. May-Britt Kallenrode (RZ vom 20. Februar 2018, S. 19)

Frau Kallenrode ist die neue Präsidentin der Universität Koblenz-Landau. Sie gibt im erwähnten Interview wichtige Hinweise zur Entwicklungsperspektive unserer Universität. Ich selbst war Student und einer der ersten Doktoranden an der Erziehungswissenschaftlichen Hochschule Koblenz und zuletzt fast 25 Jahre Akademischer Oberrat am Campus Koblenz unserer Universität. Ich möchte meinerseits zwei wichtige Hinweise geben:

lieber henri (4.5.1959 - 12.1.2018) - ein letzter gruß

in den letzten zwei jahren hast du uns begleitet - du hast unserem traum vom heyerberg form und struktur gegeben - du hast uns ermuntert und warst da noch ein kämpfer, wo wir wussten, dass wir diesen kampf nicht gewinnen würden -

wir werden den traum verwirklichen - anders - aber versehen mit deiner handschrift - wir werden uns besinnen - nun da wir am tiefsten punkt sind - auch mit unserem bau - werden wir immer wieder an dich denken mit jedem stein, den es aufwärts geht!

himmelwärts wollten wir steigen - nun bist du vorausgegangen und hast uns verlassen - verlassen hast du deine liebsten!

   

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© ALLROUNDER & FJ Witsch-Rothmund