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Hildes Geschichte - Reloaded - eine erneute Betrachtung in unruhigen Zeiten
Mit fast 74 Jahren darf man Geschichten noch einmal überdenken; im Verlagsgeschäft würde ich von einer erweiterten Neuauflage sprechen - dem Versuch geschuldet, Erkenntnisse und Sichtweisen einzubeziehen, die mir vor vierzehn Jahren so noch nicht zugänglich waren. Um diese erneute Annäherung einzuleiten und auch noch einmal zu begründen, eignet sich wie kein anderes das 31. und damit vorläufig letzte Kapitel von Hildes Geschichte. Dies ist eindeutig der Fall, weil dieses Kapitel weit über Hilde hinausweist, ohne Hilde aber kein Fundament, keinen Anker hätte. So wie für mich - mit meinen fast 74 Jahren - all die Auseinandersetzungen und Aufarbeitungen, in deren Mittelpunkt Hilde steht und deren Ausgangspunkt sie ist, erst im fortgeschrittenen Alter von fast 60 Jahren begannen (das erste Kapitel von Hildes Geschichte ist am 2. Weihnachtstag 2011 entstanden), so vermute ich, dass bei meinen Kindern und Nichten eine solche Auseinandersetzung eben auch erst im fortgeschrittenen Alter einsetzen wird - zumindest im Hinblick auf eine vergleichbare Akribie und Intensität. Ich werde also mit all meinen Bemühungen einen gediegenen Steinbruch hinterlassen. Und meinem Neffen rufe ich noch einmal zu: Steinbrüche - auch Trümmerwüsten - haben unsere Ahnen allesamt hinterlassen. Es ist an uns aus diesen Gesteinshalden Häuser, Lauben und Brücken zu bauen; Häuser, in denen man wohnen kann, Lauben, in denen man durchatmen kann und Brücken, über die man gehen kann. Es geht um nichts Geringeres als die Wahrnehmung von Handlungsspielräumen in verantwortlicher Haltung.
Randbemerkung: Heute habe ich mir Hartmut Rosas (Soziologieprofessor in Jena - siehe auch hier) Situation und Konstellation - Vom Verschwinden des Spielraums gestattet. Er schreibt in seiner Einleitung: "... Dennoch, so will ich zeigen, könnte es sein, dass der Verlust der Handlungsspielräume und damit der Handlungsfähigkeit zum individuellen und kollektiven Energieverlust der Gesellschaft führt. Er könnte mitverantwortlich sein für jene Symptome, die wir als Anzeichen individuellen und kollektiven Burnouts interpretieren können." Gewinnen wir allesamt Resilienz und Zuversicht gegenüber drohendem individuellen und kollektiven Burnout - miteinander und nicht gegeneinander!
Wie ist Hildes Geschichte weitergegangen? (31) - immer mit dem Verweis auf J. Lear - Dankbar? Wofür?
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Henning Sußebach hat mich auf die Idee gebracht, meinen Blog zu nutzen und Hildes Geschichte noch einmal Kapitel für Kapitel zu erzählen - ganz im Sinne seiner Überzeugungen, die er mit dem Aufschreiben der Geschichte seiner Urgroßmutter verbindet. Hilde, meine Mutter ist inzwischen auch Urgroßmutter, und ich stelle mir vor, dass sie ihre Hand nicht nur über mich hält, sondern über alle, die aus ihr hervorgegangen sind. Bert Hellinger macht uns noch einmal darauf aufmerksam, dass zu diesem Hervorbringen unter Umständen - und Hilde hat solche Umstände erlebt - auch die schlimmen Gesellen gehören. Aber werden wir beispielsweise dem Vater meiner Schwester tatsächlich gerecht, wenn wir ihn als schlimmen Gesellen sehen. Der Ausschluss, das beharrliche Weigern auch jenen Ahnen zu sehen und anzunehmen, dem meine Mutter, die Mutter meiner Schwester, die Großmutter meines Neffen, meiner Kinder und meiner Nichten und die Urgroßmutter aller Enkel:innen in Hingebung und Liebe begegnete, verhindert dort anzukommen, wo ich mich wähne - als jemand der irgendwann die Augen öffnet, sich noch einmal umblickt, aufsteht und geht - im Einklang mit sich selbst und seiner Geschichte.
Mascha Schilinski äußert im Gespräch mit Katja Nicodemus (ZEIT 36/25, S. 42):
"In dem Moment, in dem wir etwas erleben, sind wir alle in unserem Körper gefangen, wir schauen aus unseren eigenen Augen. Später können wir uns in der Erinnerung aber vielleicht plötzlich von außen sehen, als blickten wir mit den Augen eines Gegenübers. Damit spielt auch der Film In die Sonne schauen hintergründig: mit der Frage, wie Erinnerung funktioniert und wie Vorstellungskraft und Erinnerung ineinandergreifen."31. August 2025: Aus den Augen eines 73jährigen älteren Mannes - gerade eben sechs Jahre jünger als die eigene Mutter bei ihrem Tod, am 27. Juli 2003 - blickt jemand auf den eben 51jährigen Mann - mitten im Leben -, der sich dazu entschließt, den irgendwann unumkehrbaren Prozess des Sterbens der eigenen Mutter zu begleiten; so zu begleiten, dass kein Schlüsselloch, kein Spalt, keine Ritze sich dem Blick eines gleichzeitig von tiefstem Schmerz erfüllten und von nüchtern-abgeklärter Beobachterhaltung geprägten Körper- und Geistwesens versperrt. Wie sehr ich in diesem gnadenlosen Sommer 2003 als Körperwesen leide unter Hitze und vor allem einem Darm, der rebelliert, der Jahre beanspruchen wird, bis er zu sich selbst zurückfinden wird, zeigt sich in den Aufzeichnungen jenes Sterbetagebuches, das just in time entsteht. Es entsteht - wie es vor allem die Gedichte in diesem Sterbetagebuch zeigen - auf eine für den Schreiber kaum durchschaubare Weise, indem alles durch mich hindurchschreibt, was irgendwie meinen Wesenskern in dieser Phase berührt. Die Kraft und Standhaftigkeit für dieses Unterfangen vermittelt mir meine Mutter. Und ich bin bis heute der Überzeugung, dass im Augenblick ihres Todes ihre ganze Kraft, Energie, ihre mentale Stärke auf mich übergehen. Es gibt den einen Schlüsselmoment, der zugleich den Höhe- und Wendepunkt in diesem Sterbetagebuch markiert.
Heute - mehr als 22 Jahre nach diesen Ereignissen - kann ich mich, wie Mascha Schilinski es andeutet - nicht plötzlich, sondern ganz und gar ruhig, gefasst und zurückgelehnt von außen betrachten - mit den Augen meines Gegenübers. Folgende letzte Begegnung auf Augenhöhe habe ich aus meinem unmittelbaren Erleben heraus aufgeschrieben:
"Nie wieder in meinem Leben, solange es dauern mag, werde ich vergessen, wie ich ihre linke Hand zu mir geführt habe, meine rechte Wange hineingeschmiegt habe und ihre Hand über mein Gesicht habe gleiten lassen, über meine Haare, über meinen Nacken. Und ich habe gespürt, wie sie es genossen hat, und wie sie es durch den ihr möglichen Druck verstärkt hat. Sie hat es mehrmals wieder tun wollen, indem sie ihre Hand gehoben und mit ihren Augen signalisiert hat, wie wohl ihr das tut. Und ich habe es genossen, diese letzten bewussten Berührungen. Meine Tränen sind wie kleine Bäche gelaufen – so wie jetzt – so wie noch oft, wenn ich an meine Mama denke."
Und heute, an diesem 31. August 2025, wird mir auch bewusst, welche Abgeklärtheit und welcher Furor mich begleiten bei diesem Unterfangen. Und ich gestehe an dieser Stelle gerne, dass mich Henning Sußebach noch einmal entscheidend angestoßen hat, indem er in: ANNA ODER: WAS VON EINEM LEBEN BLEIBT (München 2025) vermerkt:
"Unsere Urgroßeltern erscheinen bereits unendlich weit weg, sind nahezu verschwunden hinter einer Bruchkante in ein dunkles Nichts. Obwohl ihre Zeit erst ein Jahrhundert zurückliegt, kennen wir kaum mehr ihre Namen. So schnell schrumpft ein Leben zusammen. So schnell ist vergessen, wer sich vor nicht allzu langer Zeit durch seine ruppige Gegenwart schlug und dabei für uns heute in Vorleistung ging."
Auch Hildes Geschichte ist der Versuch, eine Erinnerung zu retten; wie Henning Sußebach meint, einen jener Menschen wieder ins Licht zu ziehen, der in unruhigen Zeiten lebte, die unseren heute nicht ganz unähnlich sind, und der für uns in Vorleistung ging. Und sie ist dem Gedanken Götz Alys verpflichtet, wie sehr sich das Große im Kleinen spiegelt.
Die Klammer, die ich dabei setzen kann, spannt zwar auch den Bogen zwischen Urgroßmutter und Urenkel:innen - aber mit dem gewaltigen Unterschied, dass das Jahrhundert, das sich in Hilde und dass durch Hilde verkörpert (wird), auch im Beobachter - in ihrem Sohn - gewaltige Spuren angelegt hat. So hoffe ich noch im Austausch mit Hildes Urenkel:innen ihnen jemanden nahe bringen zu können, ohne die sie - wie Alexander Kluge meint - nicht geboren sein werden.
Wie fruchtbar der Schoß und wie heiß die Melange noch ist, aus dem/der ich schöpfe, offenbart sich in der Authentizität, die sich in all den Fragen offenbart, die ich Hilde stelle, in all der kritischen Zugewandtheit, mit dem ich meine Sonden halte in eine teils toxische Familiendynamik, die ich im Umschlag für Hildes Geschichte 2013 folgendermaßen angedeutet habe:
"Wer hätte wohl ahnen mögen, dass vom 9. September 1941 an die Lunten gelegt waren, die bis weit ins 21. Jahrhundert hinein immer wieder für Schwelbrände sorgen würden. Und wer hätte wohl ahnen können, dass in der Familie Hildes alle Fundamente auf unsicherem Gelände gründen und dass jede neue Ordnung brüchig und fragil bleiben würde. Ein filigranes Gewebe aus Scham und Verleugnung, aus Verdrängung und falscher Rücksichtnahme, aus Loyalität und Eigensinn, aus Schuld und Sühne, würde fortwährend im Verborgenen schwelen."Ich widme meine Anstrengungen Hildes Enkel Michael, ihren Enkeltöchtern, Ann-Christin, Laura, Kathrin und Anne ebenso wie ihren Urenkel:innen Karla, Matti, Leo, Jule, Anouk und Lia-Sophie.
Und meine inständigste Hoffnung bleibt die auf einen Austausch mit Hildes Urenkel:innen, die wissen werden, dass sie ohne Hilde (und alle, die dazugehören auf der Ebene der Urgroßeltern und Großeltern) nicht geboren sein werden.
Und wenn jemand dafür einstehen möge, dass Bitterkeit ende, dann die ((Ur-(Groß))Mutter Hilde
Wie Hildes Geschichte weitergegangen ist - und Hildes Sterbetagebuch
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Ricarda Messner - Wo der Name wohnt
Der letzte Satz des Interviews mit Ricarda Messner, das Cristoph Schröder verantwortet, lautet:
"Die Geschichten sind mir voraus; ich laufe ihnen immer hinterher."
Ricarda Messner (36) wird uns vorgestellt als Mitbegründerin des Flaneur-Magazins. In einer Sonderausgabe der ZEIT vom 29. November 2025 wird ihr Debütroman Wo der Name wohnt (Suhrkamp, Berlin 2025) vorgestellt. Doch zuvor ein knapper Exkurs zu dem von ihr mitbegründeten Flaneur-Magazin:
"Ein Flaneur hat Zeit. Mit offenen Augen lässt er sich durch die Straßen einer Metropole treiben, ohne Plan und ohne Ziel. Ein stiller Beobachter, dem jede zufällige Begegnung willkommen ist, denn er sammelt Eindrücke."
In der Tradition Charles Beaudelaires sehen die Begründer des Flaneuer-Magazins ihr Projekt. "Als >Botaniker des Bürgersteigs< beschrieb der französische Dichter und Dandy Charles Baudelaire diesen lässigen Spaziergänger und etablierte ihn als literarisches Sujet des 19. Jahrhunderts. Ein Flaneur, so Baudelaire, sei eigentlich ein hochsensibler Künstler. Dieser >Mann der Menge< solle in die Düfte, Geräusche und Farben der Großstadt eintauchen, um sie wirklich verstehen zu können."
In Flaneure, Spieler und Touristen schärft Zygmunt Bauman diese Perspektive durch ein spätmodern ausgerichtetes Okular und weist (schon) 1995 auf die beobachtbaren Präferenzen für ">nicht bindende Bindungen<" hin (Christopher Lasch) hin. Dort ist zu lesen, dass wechselnde, unverbindliche Beziehungen zwischen Fremden sich scheinbar primär an taktiler Lust zu orientieren scheinen:
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Von Putzerfischen und Schmeißfliegen - relouded
Ich stelle den Text bereits online - er befindet sich allerdings noch in Bearbeitung.
Es ist nicht zu übersehen: In mancherlei Hinsicht bin ich in meiner Vergangenheit angekommen. Ein Reloaded lohnt nicht nur. Es ist unvermeidbar, um sich nicht ständig zu wiederholen. Zugegeben: Hier handelt es sich um eine Paradoxie in Reinkultur! Dafür mag der folgende Beitrag stehen. Die zehn Jahre, die er auf dem Buckel hat, bedeuten - bezogen auf ein Menschenleben (im Sinne des aktuellen statistischen Mittels) - ja schon eine Hausnummer. Und wenn er (auch nur als Anhängsel von Sabine Rückerts bemerkenswerten Überlegungen) schon (fast) alles sagt und vorwegnimmt, was zu einem (fast) alle umtreibenden Thema zu sagen ist, bewegt man sich auf der Höhe der Zeit, indem man sich erinnert. Natürlich sind danach gewichtige Beiträge zustande gekommen: In der Patenschaft von Eva Illouz, durch viele in fachlicher Expertise entstandener Anregungen: STARKe Beiträge - oder in der erneuten Patenschaft von Karl Otto Hondrich; in einer Vielzahl von eigenen Beiträgen zum Themenkomplex Familie, Partnerschaft - sie haben eine leicht mildere Färbung angenommen als noch unter dem Signum von: Liebe, Sex und solchen Sachen!
Das Reloaded des nachfolgenden Beitrags aus dem Jahr 2016 kann nicht gänzlich unkommentiert daher kommen, weil eben die Zeitläufte und die Lebensläufe in der Zeit (Passwort: wiro2015) Fakten geschaffen haben, die einerseits den Empfehlungen von Sabine Rückert - immer eingedenk eines Körnchen Salzes - entsprechen; die andererseits aber auch immer wieder im Kontext der Fragen stehen, die Eva Illouz aufwirft: Warum Liebe weh tut? bzw. Warum Liebe endet?
Weiterlesen: Von Putzerfischen und Schmeißfliegen - relouded
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Kurz vor Schluss - reloaded
auch noch einmal für Rudi Krawitz, dessen schriftliches - für eine breitere Öffentlichkeit bestimmtes - Vermächtnis (zweiter Teil) in der ersten Ausgabe 2026 des Mitteilungsblattes der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben e.V. (DGHS) erschienen ist (siehe dazu auch: hier). Hier der Zugang zu Rudis schriftlichem Vermächtnis: Teil I.
Unter der Nummer 84 erschien in Kurz vor Schluss - Eine kleine Sozialkunde (Kurz vor Schluss Teil I) 2017 der Beitrag: "Familiendynamiken und andere chaotische Phänomene." Ich stelle ihn heute in einer überarbeiteten, aktualisierten Version noch einmal online. Es geht um Formen der Selbstermächtigung und die Verantwortung, die uns damit obliegt. Die eingestreuten, aktualisierten Passagen habe ich grün unterlegt. Zunkunft brauche Herkunft, meint Odo Marquard. Bei vielen Blog-Beiträgen läßt sich beim Wiederlesen genau diese Behauptung scharf stellen. Und die Ahnungen, die sich inzwischen - im Verlauf von neun Jahren - auf teils überraschende bis bedrückende Weise bestätigt haben, erlauben einen Ausblick, was nun wirklich im Sinne eines Kurz vor Schluss noch zu bedenken und zu bewegen ist. Die erste Impression ist mir - so, wie die dritte - näher gerückt. Die zweite Impression mit Blick auf (sexuelle) Sozialisation erscheint hingegen schon weitgehend entrückt und liefert in der Tat Impressionen aus einer längst vergangenen Zeit. Die seinerzeit von Wolfgang Loth vorgenommenen (höchstaktuellen) Wortspielereien: "Exit ist in, Grexit, Brexit - warum nicht auch Fexit? Family Exit", die ein "Aussteigen aus der Verantwortung" erwägen, haben in ungezählten Blog-Beiträgen der Folgejahre eine zentrale Rolle gespielt (hier: ein Beispiel), indem ich mit Wolfgang Loth an die Stelle des exit ein exist gerückt habe: Doch auch Exist gewinne Bedeutung erst im Kontext. Man müsse nicht unbedingt die Chaosrhetorik bemühen, um zu verdeutlichen, dass Existieren eine Grundlage brauche, meint Wolfgang Loth:
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Herta Müller: Ein einziger, lebenslanger Satz
Wir hatten's mal wieder schön
Ja, wir hatten's mal wieder schön; zumindest hatten wir wieder einen Weihnachtsbaum, gutes Essen und gute Gespräche, auch wenn die Krippe in diesem Jahr scheinbar verwaist blieb. Ich weiß nicht, ob es schiere Nachlässigkeit oder Intuition war. Jemand, der gefragt hätte, warum die Krippe so verweist dasteht, hätte von mir zur Antwort bekommen: Es ist ja nicht die Krippe. Es ist ja nur der Stall. Und die Krippe samt Jesuskind steht in diesem Jahr im Stall. Wir wollten nicht, dass der Kleine friert. Und auch alle anderen - Maria und Josef (und auch alle Tiere) haben sich in den Stall zurückgezogen, um es ein wenig heimeliger zu haben!
Die Geschichte, die uns Herta Müller erzählt, handelt von weniger als einem Stall. Dort, wo die Menschen - im Zuge der Reinigung des Volkskörpers im Rumänien der späten fünziger Jahre - ein Obdach fanden, gab nur lebensfeindliche Landschaft: "Es gab nichts außer dem leeren Himmel und dem nackten Sand, der glühenden Sommerhitze und dem eisigen Winter."
Ein einziger, lebenslanger Satz: Der Roman >Die Aussiedlung< von András Visky erzählt schmerzhaft schön von einer deportierten ungarischen Familie im Rumänien der Fünfzigerjahre. Die Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller schreibt über dieses magische Dokument in: DIE ZEIT 54/25, Seite 46/47)
