<<Zurück

 
 
 
 

Podcast Ep. 16: Freund und Feind - Carl Schmitts Kategorien als Treiber politischen Handelns

Ja, von vorne wie von hinten, von oben wie von unten, von rechts wie von links – in keiner der bislang veröffentlichten Episoden war ein genaueres Hinsehen erforderlich und lohnend. Den Zuhörern wird in der Folge einiges abverlangt. Aber gewiss war Aufmerksamkeit selten lohnender:

Ein weiteres Mal muss Eva von Redecker warten. Die 16. Episode meines Podcastes ist einer Auseinandersetzung mit dem Juristen Carl Schmitt gewidmet. Ein Anlass ist der von Alexander Cammann in der ZEIT vom 29. April 2026 veröffentlichte Beitrag Er schon wieder – In Washington macht der rechte Vordenker Carl Schmitt 40 Jahre nach seinem Tod eine gefährliche Karriere.

Wem an einem tieferen Verständnis für die gegenwärtigen Entgleisungen der Weltpolitik, aber auch für die zunehmende Schärfe innenpolitischer Auseinandersetzungen gelegen ist, dem wird mit den folgenden Ausführungen gedient sein. Seit Jahren werbe ich in meinem Blog um eine gründlichere Aufarbeitung der Rolle Carl Schmitts gerade im Hinblick auch auf das Erstarken rechtsextremer Bewegungen in den USA, in Europa und insbesondere auch in Deutschland.

Podcast Ep.15: Strohdumm oder hirnverbrannt?

Einen Tag bevor ich die 14. Episode meines Podcasts veröffentlicht habe – das war am 28. Juni 2026, also am vergangenen Sonntag, hat Stefan Schmitt, auf den ich mich in dieser 14. Episode im Wesentlichen beziehe, in der ZEIT (online) einen Kommentar veröffentlicht – natürlich getriggert durch die sich ihrem Höhepunkt nähernde aktuelle Hitzewelle. Ich hatte mich auf Maximilian Probsts Umdenken oder Untergehen und Stefan Schmitts Vor dem Hitzschlag (jeweils markante Beiträge in der ZEIT aus 2017 bzw. 2018 besonnen, weil die beiden schon seit 10 Jahren immer wieder darauf hinweisen, man könne über Wetter nicht reden, ohne übers Klima zu sprechen. Nun hat er – Stefan Schmitt – es wieder getan. Und Eva von Redecker muss noch ein bisschen warten. Denn es wäre sträflich, der 14. Episode nicht die aktuellen Auslassungen Stefan Schmitts hinterherzusenden:

Ich beziehe mich also heute in der 15. Episode auf Stephan Schmitts – ZEIT-Kommentar

„Alle reden über Hitze, sollten wir nicht mal übers Klima sprechen? Hört auf, über Höchstwerte zu staunen! Und sprecht nicht über die Hitze, ohne auch Klimakrise zu sagen.“

[Ein Kommentar von Dr. Stefan Schmitt - 27. Juni 2026, 10:07 Uhr online gegangen]

Podcast Ep.14: Drill Baby drill - Kill Baby kill

Ja, von vorne wie von hinten, von rechts wie von links von oben wie von unten – hier ist die versprochene 14. Episode, wahrhaft bitterer Stoff. Und selten war es notwendiger von vorne wie von hinten, von oben wie von unten und von rechts wie von links zu schauen!

Aber bevor wir das tun, hab ich noch eine ganz schlichte Frage: Wer – um Gottes Willen – hat denn dem Spitzenpersonal der Alternative für die Dummen so radikal und nachhaltig die Synapsen geschreddert? Wie ich höre und lese, leugnen die immer noch beharrlich den Klimawandel.

Das ist ja allein aus politstrategischen Gesichtspunkten eine so große und unverzeihliche Dummheit – ja, ja, ja, Dummheit kann so unendlich weh tun!

Würden sie den Klimawandel. dem man – zugegebenermaßen – doch gerade jetzt, so früh, viel zu früh im Sommer, mit seinen milden, Herz und Hirn erwärmenden 40-Grad-Gaben doch wirklich nicht das Wort reden muss, würden sie den  - diesen Fake-Klimawandel als Faktum anerkennen, dann hätten sie doch wenigstens eine plausible und gleichermaßen glaubhafte Erklärung für ihre Schrumpfhirne; ja Schrumpfhirne, natürlich immer gemessen an den herausfordernden Dimensionen der politischen Agenda. Sie könnten schlicht und einfach sagen: Tut uns leid, wir haben einfach zu lange in der Sonne gesessen. Eine weitere Frage drängt sich auf: Merken das eigentlich nicht die potentiellen WählerInnen – sitzen die möglicherweise auch zu lange in der Sonne – ohne zureichenden Sonnenschutz? Man muss sie doch warnen, bevor Alice zu Beatrix triumphierend ruft: Bea, ich habe die Hirne unserer WählerInnen geschrumpft!

Podcast Ep.13: Die Liebe in all ihren Farben

Für alle - Für Jungverliebte und Goldpaare und alle dazwischen

Die nächste – also nominell die dreizehnte Episode ist fertig. Sie nimmt sich düster aus und das passt zur Symbolkraft der Zahl 13. Sie knüpft nahtlos an die elfte Episode an: Ehrfurcht angesichts der Katastrophe. Deshalb werde ich sie aussetzen. Ich werde sie erst als Episode 14 online stellen. Und in der Episode 13 erfülle ich mir einen Traum: Ich mache Radio. Es fällt mir ja nicht schwer unter den zwei großen Leitfragen. Warum Liebe weh tut und Warum Dummheit weht tut ein Themenhighlight zu kreieren, das höchst unterhaltsam daherkommt, weil es in erster Linie musikalisch unterlegt ist und die Höhen und Tiefen in der Liebe auslotet:

Romantische Liebesphantasien, die der Soziologe Peter Fuchs mit der gleichermaßen griffigen wie nüchternen Formel auf den Punkt bringt: Wir zwei auf den einen Seite – der Rest der Welt auf der anderen Seite. Zwei Menschlein – ob hetero, homo, queer oder wie auch immer – verlieren sich miteinander in wechselseitiger Komplettberücksichtigung im Modus der Höchstrelevanz (also unter Einschluss von Körper und Seele und im Ausschluss Dritter). Den allermeisten Menschen ist der Flug in die Galaxien der Verliebten durchaus vertraut. Die meisten von uns haben das erlebt – und ganz gewiss befinden sich ungezählte Verliebte – während dieser Podcast hier auf Sendung geht – auf einer entsprechenden Umlaufbahn.

Podcast Ep.12: Wer um Himmels Willen ist denn nun dieser Hape Kerkeling?

"Die Antwort ist ganz einfach.
Ich bin meine Mutter und mein Vater,
meine Großeltern, mein Bruder,
meine Tante Gertrud, Tante Lisbeth,
Tante Hedwig, Onkel Kurt und Tante Veronika.
Ich bin Frau Edelmund, Frau Rädeker und Frau Strecker
und viele mehr. Jeder hat mich zu dem gemacht, 
was ich bin.

Und gleichzeitig bin ich auch Tante Lore
und die Richtung, in die sie mich im Kinderwagen
auf dem Feldweg schiebt.
Ich bin die gescheckte Kuh auf der Weide,
das gelbe Korn auf dem Feld
und der rote Mohn am Wegesrand.
Ich bin der schmale Trampelpfad und dessen Ende.
Ich bin der wolkenlose Himmel.
Ich bin wach."

Hape Kerkeling: Der Junge muss an die frische Luft - Meine Kindheit und ich (Piper Verlag, München 2016, Seite 311)

Danke für's: Hallo wach!

   
© ALLROUNDER & FJ Witsch-Rothmund
Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.