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Ich verabscheue Reisen und Forschungsreisende.

Trotzdem stehe ich im Begriff, über meine Expeditionen zu berichten. "Mit diesem berühmten Bekenntnis beginnt eine der faszinierendsten und theoretisch folgenreichsten Reisebeschreibungen des 20. Jahrhunderts. Claude Lévy-Strauss' Traurige Tropen [...] Die konkreten Beschreibungen von Mythen und Riten... verschränken sich mit allgemeinen Analysen gesellschaftlicher Strukturen..., die auch eine nachdrückliche Kritik der westlichen Zivilisation... formulieren (Klappentext der Sonderausgabe des Suhrkamp-Verlags 2008)."

Peter Sloterdijk - der Seher, und warum ich ihn so über die Maßen schätze

Der konnte 2009 sehen und vor allem in halbwegs lesbare Sprache übersetzen, was wir heute einzuordnen haben und woraus wir heute überlebenswirksame Schlüsse ziehen müssen. Und: Er konnte locker das schon zusammendenken, was wir heute - Bernd Ulrich und andere - die langsame und die schnelle Krise zu nennen belieben. Peter Sloterdijk selbst nimmt im Interview, das Adam Soboczynski für die ZEIT (16/2020, S. 47 - Für Übertreibungen ist kein Platz mehr) mit ihm führt, nur am Rande Bezug auf seine Monographie: Du musst dein Leben ändern - Über Anthropotechnik (Suhrkamp - damals noch Frankfurt 2009):

Großväter – Großeltern - Tastversuche I

Nun bin ich also selbst Großvater – wir sind Großeltern!

Großeltern bezeichnet die 2. Vorfahrengeneration einer Person: die Eltern ihrer Elternteile, zwei Großmütter und zwei Großväter, auch Oma und Opa genannt. Im Wikipedia-Beitrag lässt sich lesen:Bei einer Untersuchung in der Schweiz bezeichneten über 90 % der befragten Enkel und Großeltern die Beziehung untereinander als wichtig. Die Mehrheit der Enkel charakterisierte ihre Großeltern als liebevoll und großzügig, eine Minderheit als streng und ungeduldig.

Die Hand halten oder nicht? (II)

Seit dem Streitgespräch - es war ja fast ein klassischer Disput - zwischen dem Vorsitzenden des Deutschen Ethikrats, Peter Dabrock und Klaus Mertes, dem bekanntesten Jesuiten des Landes, wie die ZEIT ihn vorstellt, sind fast 14 Tage vergangen. Unter dem Aspekt der Einschränkung von Grundrechten bauten die beiden Kontrahenten eine klassische contradictio in adjecto auf. Die beiden Plädoyers sind in ihrer Gegensätzlichkeit idealtypisch und geeignet, den Spannungsraum in der öffentlichen Meinungs- und Willensbildung aufzuzeigen.

Die Hand halten oder nicht

Zu einer zentralen Frage und zu einer aktuellen akuten Bedrängnis in meinem ganz persönlichen Alltag bietet einmal mehr die ZEIT (15/20, S. 29) den angemessenen und eindringlichen Reflexionsanstoß. Sie lässt den Vorsitzenden des Ethikrats, Peter Dabrock und den „bekanntesten Jesuiten des Landes“, Klaus Mertes miteinander darüber streiten, wie strikt Besuche bei Alten und Sterbenden begrenzt werden dürfen. Dabei übernimmt Dabrock die Argumentation aus der Sicht eines klassischen Utilitarismus:

   
   
© ALLROUNDER & FJ Witsch-Rothmund