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Sabine Bode: Ein Abend in Maria Laach - Nachgetragene Reflexionen und Anregungen

Es ist der Vortag zum 24. Dezember 2025. Ich arbeite eigentlich an meiner alljährlichen erneuerten Weihnachstgeschichte Wenn ich noch einmal Kind sein dürfte, für die ich mich in diesem Jahr wieder auf das Wesentliche besinnen möchte. Häufiger habe ich schon darauf hingewiesen, dass ein Überblick über die mehr als 600 Beiträge in diesem Blog kaum mehr möglich ist. Einiges ist ja tatsächlich auch auf Papier gebannt; so wie die 100 Beiträge in Kurz vor Schluss I. Zehn Jahre, nachdem ich den "Abend mit Sabine Bode" tagebuchartig festgehalten und diesen Bericht 2017 in Kurz vor Schluss I integriert habe, dient er mir zur morgendlichen Lektüre - eher einem Zufallsgenerator geschuldet als einer absichts- und planvollen Haltung. Ich blättere halt immer wieder einmal in meinen Aufzeichnungen. Und nur die Tatsache, dass ich mich - wiederum einem Zufallsgenerator geschuldet, den wir im Übrigen Lebenslauf nennen - vor fast sechzig Jahren in der Zehnfingerfertigkeit geübt habe:  a s d f - j k l ö  erlaubt mir heute überhaupt - gewissermaßen in Affengeschwindigkeit - Texte zu generieren, mit denen ich mir und der Welt versuche hinterherzukommen. Das wäre ja alles nicht weiter berichtens- und bemerkenswert, wenn die Zufallsgeneratoren mir aus der Fülle nachgelassener Bibliotheken nicht immer wieder Kostbarkeiten in die Hände spielen würden.

Café Hahn-Jahreskalender 2026 

Liebe Gäste,

K  o  b  l  e  n  z      l  e  i  b  t    b  u  n  t


– unter diesem Motto positioniert sich Koblenz – wie die gesamte Republik - seit langem gegen die Versuche von Rechtspopulisten, ihre völkischen Vorstellungen von einem Bio-Deutschtum mehrheitsfähig zu machen. Einer der Leuchttürme in dieser Landschaft ist seit mehr als vierzig Jahren das Café Hahn. Wenn Ihr Café Hahn-Kalender 2026 anklickt, bekommt Ihr auf der einen Seite den Jahreskalender mit den bisher schon feststehenden Veranstaltungsterminen: Auf den Rückseiten gibt es Lyrik aus meiner Feder - unterlegt mit kleinen Informationshäppchen.

Puh, Patchwork – Wie Familie trotz Trennung gelingen kann (SPIEGEL 52/25, Seite 10-16)

STARK spielt auch eine Rolle (bitte auch unbedingt  hier anklicken) - und Andreas Kirchners differenzierter Blick auf Trennungen

Es beginnt mit einer offenen Patchwork-Elterngruppe. Sie soll Raum für ehrlichen Austausch bieten. Dann werden eine Fülle alltäglicher Probleme angerissen – mit dem Resümee:

„Die Elterngruppe könnte überall tagen. Sie steht beispielhaft für Hunderttausende Menschen in Deutschland, Schätzungen zufolge lebt hier in jeder zehnten Familie ein Stiefelternteil. In diesen zusammengewürfelten Familien sind die Eltern geschieden oder getrennt, die Töchter und Söhne wohnen vorwiegend bei einem Elternteil oder pendeln zwischen Mutter und Vater.“

Wir langen an bei dem, was die Soziologie komplexe Stieffamilien nennt. Dem SPIEGEL-Beitrag – das muss man ihm ehrenhalber zugutehalten – geht es nicht um eine euphemistische Glättung von Entwicklungstrends, die selbstredend ihre Tücken in sich bergen:

Warum Liebe endet - Eva Illouz: Eine Soziologie negativer Beziehungen verbunden mit der Frage, inwieweit man Kinder davor schützen kann?

Es gibt in Eva Illouz' Buch ein Kapitel, das sie mit dem Titel überschreibt: Die Scheidung und die Position der Frau im emotionalen Feld (S. 279-284). Stellt man den folgenden Kernaussagen zu einer Soziologie negativer Beziehungen Befunde voran, die geschlechtsspezifische Unterschiede im emotionalen Feld betonen, wird vielleicht klarer, was sich doch an gravierenden Veränderungen und Unterschieden zwischen Männern und Frauen beobachten lässt. Eva Illouz spricht von der überragenden Bedeutung emotionaler Prozesse in der Ehe und als Scheidungsursache. Und hier gibt es ganz offenkundig gewaltige Unterschiede zwischen Frauen und Männern:

"Die bisher angeführten Erkenntnisse - dass Frauen eher eine Bindung suchen, eher eine Scheidung einreichen und dies eher aus emotionalen Gründen tun als Männer - legen nahe, dass Frauen so, wie sie sexuelle Verträge anders eingehen als Männer, auch die Ehe anders erleben und eine Scheidung anders in die Wege leiten. Sie bedienen sich dazu in beiden Fällen ihrer Emotionalität, berufen sich auf sie und steuern sie." (S. 281)

   
© ALLROUNDER & FJ Witsch-Rothmund
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