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Podcast Ep.18: Scheißegal - für ein Mädel von der Ahr...
Hier begrüßt euch RHCJ zur achtzehnten Episode seines Podcastes – auch heute schauen wir genau hin: von oben wie von unten von vorne wie von hinten, von rechts wie von links – und es wird nicht ganz einfach, den Überblick zu behalten. Es wird mit Abstand die kürzeste aller bislang online gestellten Episoden. Und ich weigere mich, die offenen Fragen und die abgrundtiefen Ambivalenzen, die mit dieser Episode aufgeworfen werden, heute hier zu verhandeln. Sie sind erstens in den Episoden zuvor angesprochen worden und sie werden uns in den weiteren Episoden selbstredend und unausweichlich begleiten.
Heute frage ich nur, ob es jemandem in Deutschland in den letzten 14 Tagen einfach zu warm geworden ist – im wärmsten Juni seit Menschengedenken, pardon seit amtl. Wetteraufzeichnung? Und: ob jemand bereits die Flucht angetreten hat - beispielweise nach Mallorca?
Nicht ganz nebenbei bemerkt: Vor wenigen Wochen hat mich ein Instagram-Post fast zu Tränen gerührt: Ein Mädel von der Ahr – glaube ich – überraschte nach einem Jahr in der Fremde die eigenen alten Großeltern – eine Szene, die meine tiefsten, kaum in Worte zu fassenden Emotionen weckte – eben das Ding zwischen EnkelInnen und ihren Großeltern.Ihr und ihrer Generation ist diese 18. Episode gewidmet.
Wenige Wochen später dann ein Post von Malle. Da ist mir endlich ein Licht aufgegangen und in wenigen Minuten entstand der zweite große Malle-Hit 2026: Wir saßen (wieder einmal) im Café:
Wer den ersten Teil vergessen hat – es gibt ihn heute noch einmal als Zugabe
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Podcast: Ep.17: Landsickness
Ja, selbstverständlich: Von vorne wie von hinten, von oben wie von unten, von rechts wie von links!
Im Mittelpunkt der 17. Episode des Podcasts von RHCJ wird ein Beitrag von Elisabeth von Thadden stehen: Wie geht’s dem ich? ZEIT 30/23, Seite 43
Um nicht dumm zu bleiben bzw. der Dummheit etwas entgegenzusetzen, ist dieser Beitrag bestens geeignet. Elisabeth von Thadden setzt sich mit Nikolaj Schultzens: Land Sickness – Landkrankheit auseinander
Was Nikolaj Schultz noch fehlt, ist die Konsequenz, die vielleicht ein Horst Schlemmer an den Tag legt, mit seinem: Spieglein, Spieglein an der Wand, denn Nikolaj Schultz hat nichts Besseres zu tun als für eine Lesung nach Korea zu fliegen – könnte man doch locker auch online organisieren. Das ist der Grund, warum ich ihm im jetzt zu hörenden Song Medea auf den Hals schicke.
Für Horst
Es geht heute in der 17. Episode des Podcasts von RHCJ weiterhin um die maßlose Verschwendung von Ressourcen durch vollkommen überflüssige Bewegung im Raum mit entsprechenden CO2-Emissionen. Lange bevor die Klima-Katastrophe begann auf der öffentlichen Agenda Spuren zu hinterlassen, waren mir verantwortungsferne, rein der Lust geschuldete Reiseexzesse schon ein Dorn im Auge. Dies hatte auch immer schon die Konsequenz, dass ich im Freundes- und Bekanntenkreis als sonderbar und merkwürdig bis leicht bescheuert gelte.
Ich beginne den heutigen Podcast mit einem Tagebucheintrag aus dem Jahr 2000.
Vielleicht hatte ich mit diesem Selbstbekenntnis damals schon die Grundlage für das, was Nikolaj Schultz uns vermitteln will:
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Podcast Ep. 16: Freund und Feind - Carl Schmitts Kategorien als Treiber politischen Handelns
Ja, von vorne wie von hinten, von oben wie von unten, von rechts wie von links – in keiner der bislang veröffentlichten Episoden war ein genaueres Hinsehen so erforderlich und so zwingend. Den Zuhörern wird in der Folge einiges abverlangt. Aber gewiss war Aufmerksamkeit selten lohnender:
Ein weiteres Mal muss Eva von Redecker warten. Die 16. Episode meines Podcastes ist einer Auseinandersetzung mit dem Juristen Carl Schmitt gewidmet. Ein Anlass ist der von Alexander Cammann in der ZEIT vom 29. April 2026 veröffentlichte Beitrag Er schon wieder – In Washington macht der rechte Vordenker Carl Schmitt 40 Jahre nach seinem Tod eine gefährliche Karriere.
Wem an einem tieferen Verständnis für die gegenwärtigen Entgleisungen der Weltpolitik, aber auch für die zunehmende Schärfe innenpolitischer Auseinandersetzungen gelegen ist, dem wird mit den folgenden Ausführungen gedient sein. Seit Jahren werbe ich in meinem Blog um eine gründlichere Aufarbeitung der Rolle Carl Schmitts gerade im Hinblick auch auf das Erstarken rechtsextremer Bewegungen in den USA, in Europa und insbesondere auch in Deutschland.
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Podcast Ep.15: Strohdumm oder hirnverbrannt?
Einen Tag bevor ich die 14. Episode meines Podcasts veröffentlicht habe – das war am 28. Juni 2026, also am vergangenen Sonntag, hat Stefan Schmitt, auf den ich mich in dieser 14. Episode im Wesentlichen beziehe, in der ZEIT (online) einen Kommentar veröffentlicht – natürlich getriggert durch die sich ihrem Höhepunkt nähernde aktuelle Hitzewelle. Ich hatte mich auf Maximilian Probsts Umdenken oder Untergehen und Stefan Schmitts Vor dem Hitzschlag (jeweils markante Beiträge in der ZEIT aus 2017 bzw. 2018 besonnen, weil die beiden schon seit 10 Jahren immer wieder darauf hinweisen, man könne über Wetter nicht reden, ohne übers Klima zu sprechen. Nun hat er – Stefan Schmitt – es wieder getan. Und Eva von Redecker muss noch ein bisschen warten. Denn es wäre sträflich, der 14. Episode nicht die aktuellen Auslassungen Stefan Schmitts hinterherzusenden:
Ich beziehe mich also heute in der 15. Episode auf Stephan Schmitts – ZEIT-Kommentar
„Alle reden über Hitze, sollten wir nicht mal übers Klima sprechen? Hört auf, über Höchstwerte zu staunen! Und sprecht nicht über die Hitze, ohne auch Klimakrise zu sagen.“
[Ein Kommentar von Dr. Stefan Schmitt - 27. Juni 2026, 10:07 Uhr online gegangen]
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Podcast Ep.14: Drill Baby drill - Kill Baby kill
Ja, von vorne wie von hinten, von rechts wie von links von oben wie von unten – hier ist die versprochene 14. Episode, wahrhaft bitterer Stoff. Und selten war es notwendiger von vorne wie von hinten, von oben wie von unten und von rechts wie von links zu schauen!
Aber bevor wir das tun, hab ich noch eine ganz schlichte Frage: Wer – um Gottes Willen – hat denn dem Spitzenpersonal der Alternative für die Dummen so radikal und nachhaltig die Synapsen geschreddert? Wie ich höre und lese, leugnen die immer noch beharrlich den Klimawandel.
Das ist ja allein aus politstrategischen Gesichtspunkten eine so große und unverzeihliche Dummheit – ja, ja, ja, Dummheit kann so unendlich weh tun!
Würden sie den Klimawandel. dem man – zugegebenermaßen – doch gerade jetzt, so früh, viel zu früh im Sommer, mit seinen milden, Herz und Hirn erwärmenden 40-Grad-Gaben doch wirklich nicht das Wort reden muss, würden sie den - diesen Fake-Klimawandel als Faktum anerkennen, dann hätten sie doch wenigstens eine plausible und gleichermaßen glaubhafte Erklärung für ihre Schrumpfhirne; ja Schrumpfhirne, natürlich immer gemessen an den herausfordernden Dimensionen der politischen Agenda. Sie könnten schlicht und einfach sagen: Tut uns leid, wir haben einfach zu lange in der Sonne gesessen. Eine weitere Frage drängt sich auf: Merken das eigentlich nicht die potentiellen WählerInnen – sitzen die möglicherweise auch zu lange in der Sonne – ohne zureichenden Sonnenschutz? Man muss sie doch warnen, bevor Alice zu Beatrix triumphierend ruft: Bea, ich habe die Hirne unserer WählerInnen geschrumpft!
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