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Podcast Ep.14: Drill Baby drill - Kill Baby kill

Ja, von vorne wie von hinten, von rechts wie von links von oben wie von unten – hier ist die versprochene 14. Episode, wahrhaft bitterer Stoff. Und selten war es notwendiger von vorne wie von hinten, von oben wie von unten und von rechts wie von links zu schauen!

Aber bevor wir das tun, hab ich noch eine ganz schlichte Frage: Wer – um Gottes Willen – hat denn dem Spitzenpersonal der Alternative für die Dummen so radikal und nachhaltig die Synapsen geschreddert? Wie ich höre und lese, leugnen die immer noch beharrlich den Klimawandel.

Das ist ja allein aus politstrategischen Gesichtspunkten eine so große und unverzeihliche Dummheit – ja, ja, ja, Dummheit kann so unendlich weh tun!

Würden sie den Klimawandel. dem man – zugegebenermaßen – doch gerade jetzt, so früh, viel zu früh im Sommer, mit seinen milden, Herz und Hirn erwärmenden 40-Grad-Gaben doch wirklich nicht das Wort reden muss, würden sie den  - diesen Fake-Klimawandel als Faktum anerkennen, dann hätten sie doch wenigstens eine plausible und gleichermaßen glaubhafte Erklärung für ihre Schrumpfhirne; ja Schrumpfhirne, natürlich immer gemessen an den herausfordernden Dimensionen der politischen Agenda. Sie könnten schlicht und einfach sagen: Tut uns leid, wir haben einfach zu lange in der Sonne gesessen. Eine weitere Frage drängt sich auf: Merken das eigentlich nicht die potentiellen WählerInnen – sitzen die möglicherweise auch zu lange in der Sonne – ohne zureichenden Sonnenschutz? Man muss sie doch warnen, bevor Alice zu Beatrix triumphierend ruft: Bea, ich habe die Hirne unserer WählerInnen geschrumpft!

Ja, und der Maximilian Krah, die Blüte arischen Mannestums könnte endlich erklären, warum er auf seinem Misthaufen (wie einst der Führer kräh ich hier – die braunen Massen unter mir!) nur noch so jämmerlich wie ein Hahnrei krähen kann.

Krah, krah, krah krähen nun die Dummen – nein das ist nicht despektierlich gemeint – ich meine es genauso, wie ich es sage. Wer für die AfD votiert, akzeptiert den Fascho Björn Höcke, die Macho-Riege um Stephan Brandner und Maximilian Krah, die karrieregeile Trad-Wife-Protagonistin Beatrix von Storch mit ausgeprägter Küchenallergie, die bekennende Lesbe Alice Weidel, die die AfD vollends zu einer Alternative für die Dummen macht, weil die – ja genau die, die Strohdummen - über jedes Stöckchen springen, das ihnen die FalschmünzerInnen von der AfD hinhalten. Deshalb darf die Übelkrähe Krah jetzt auch noch einmal krähen. Er ist derjenige, der sich über seine strohdummen Wähler diebisch freut und bekennt: Das ist doch nur gut so und vor allem geschickt. Das hat er bei Bertolt Brecht abgekupfert, der schon wusste: Die dümmsten Kälber wählen sich ihre Schlächter selber.

Viel zu viel Ehre den Ehrabschneidern von der AfD? Nein! Sie müssen raus aus unseren Parlamenten, sie gehören in die Mottenkiste der Geschichte. Denn mit diesen Klimawandel-Leugnern wird es noch schwerer als es ohnehin schon ist mit Blick auf eine radikale Klimapolitik. Nach dem jämmerlichen Gekrähe sehen wir uns das genauer an!

Podcast Ep.13: Die Liebe in all ihren Farben

Für alle - Für Jungverliebte und Goldpaare und alle dazwischen

Die nächste – also nominell die dreizehnte Episode ist fertig. Sie nimmt sich düster aus und das passt zur Symbolkraft der Zahl 13. Sie knüpft nahtlos an die elfte Episode an: Ehrfurcht angesichts der Katastrophe. Deshalb werde ich sie aussetzen. Ich werde sie erst als Episode 14 online stellen. Und in der Episode 13 erfülle ich mir einen Traum: Ich mache Radio. Es fällt mir ja nicht schwer unter den zwei großen Leitfragen. Warum Liebe weh tut und Warum Dummheit weht tut ein Themenhighlight zu kreieren, das höchst unterhaltsam daherkommt, weil es in erster Linie musikalisch unterlegt ist und die Höhen und Tiefen in der Liebe auslotet:

Romantische Liebesphantasien, die der Soziologe Peter Fuchs mit der gleichermaßen griffigen wie nüchternen Formel auf den Punkt bringt: Wir zwei auf den einen Seite – der Rest der Welt auf der anderen Seite. Zwei Menschlein – ob hetero, homo, queer oder wie auch immer – verlieren sich miteinander in wechselseitiger Komplettberücksichtigung im Modus der Höchstrelevanz (also unter Einschluss von Körper und Seele und im Ausschluss Dritter). Den allermeisten Menschen ist der Flug in die Galaxien der Verliebten durchaus vertraut. Die meisten von uns haben das erlebt – und ganz gewiss befinden sich ungezählte Verliebte – während dieser Podcast hier auf Sendung geht – auf einer entsprechenden Umlaufbahn.

Podcast Ep.12: Wer um Himmels Willen ist denn nun dieser Hape Kerkeling?

"Die Antwort ist ganz einfach.
Ich bin meine Mutter und mein Vater,
meine Großeltern, mein Bruder,
meine Tante Gertrud, Tante Lisbeth,
Tante Hedwig, Onkel Kurt und Tante Veronika.
Ich bin Frau Edelmund, Frau Rädeker und Frau Strecker
und viele mehr. Jeder hat mich zu dem gemacht, 
was ich bin.

Und gleichzeitig bin ich auch Tante Lore
und die Richtung, in die sie mich im Kinderwagen
auf dem Feldweg schiebt.
Ich bin die gescheckte Kuh auf der Weide,
das gelbe Korn auf dem Feld
und der rote Mohn am Wegesrand.
Ich bin der schmale Trampelpfad und dessen Ende.
Ich bin der wolkenlose Himmel.
Ich bin wach."

Hape Kerkeling: Der Junge muss an die frische Luft - Meine Kindheit und ich (Piper Verlag, München 2016, Seite 311)

Danke für's: Hallo wach!

Podcast Ep.11: Ehrfurcht angesichts der Katastrophe -

Die komplementäre Seite zur Liebe, die hier unserem Heimatplaneten gilt

Beginnen wir mit Pathos – hier gewinnt der zu Beginn eingespielte Jingle eine vollkommen neue Dimension: Von vorne wie von hinten, von rechts wie von links und vor allem von oben wie von unten!

Der 2016 verstorbene Roger Willemsen schließt seine kleine nachgelassene Schrift Wer wir waren mit berührenden und bewegenden Gedanken ab. Er spricht über die wenigen hundert Menschen, die außerhalb der Erdatmosphäre geatmet haben und führt in diesem Zusammenhang aus:

„Nichts scheint die ersten Weltraum-Reisenden vorbereitet zu haben auf das, was die Anschauung des Alls und der Erde im All in ihnen auslösen würde, demütig und poetisch haben sie sich dem quasi Religiösen einer Erfahrung des Exterritorialen zu stellen versucht und wieder einen ersten Blick geworfen.

Einige haben für diese Erfahrung das alte Wort 'Ehrfurcht' verwendet, haben im Angesicht der unendlich empfindlichen Hülle der Biosphäre von 'Respekt' und 'Achtung' vor der Schöpfung und der 'persönlichen Beziehung' zum 'Heimatplaneten' gesprochen, haben aus diesem Erleben ein Gefühl der Verantwortung abgeleitet und sich in einer tieferen Bedeutung als 'Erdenbürger' erkannt.

Podcast Ep.10: Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar

Zwischen unendlicher Liebe und unendlichem Schmerz

Volker Weidermann hat in der ZEIT vom 18. Juni 2026 (Ausgabe 27/26) seinen kleinen Beitrag zur „Jahrhundert-Schriftstellerin“ Ingeborg Bachmann mit der Überschrift versehen: „Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar“ und spricht von Ingeborg Bachmanns „Schreib- und Lebensüberzeugung“.

Die zehnte Episode knüpft in gewisser Hinsicht nahtlos an die neunte Episode an. Dieser neunten Episode hatte ich den Titel gegeben „Zwischen Liebe und Schmerz – Trauer ist heilsam, wenn sie auch einen lebendigen Kern hat“.

Die 1926 in Klagenfurt geborene Ingeborg Bachmann steht in der Folge als tragisches Exempel für ein dramatisches Scheitern in einer Welt der Doppelzüngigkeit und Doppelmoral. Volker Weidermann kommt zu der Überzeugung:

   
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