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Dietmar Kampers Traumbuch

Tun wir so, als hätten wir keine Zeit zu verlieren. Dietmar Kamper hatte keine Zeit zu verlieren:

"Beten und Ficken - das sind, nach Baudelaire die Tätigkeiten, die einen sensiblen Zeitgenossen in der Moderne am Leben halten. Beten heißt hören, ob ein Anderer spricht. Ficken heißt Spüren, dass ein Anderer da ist. Beide Male geht es um Gegenwart, einmal der Stimme, zum anderen des Körpers, aber nicht des Selbst, sondern des Anderen, der sonst keine Realität hat." (33)

Ein paar Daten zu Dietmar Kamper aus dem Autorenverzeichnis:

"Univ.-Prof. Dr., geb. 1936 in Erkelenz/Niederrhein, verstorben 2001. 1956-1964 Studium der Sportwissenschaft, Philosophie, Literaturwissenschaft, Erziehungswissenschaft in Köln, Tübingen, München [...] 1979-2001 Professor für Soziologie, Interdisziplinäres Zentrum für Historische Anthropologie, Freie Universität Berlin; Arbeitsgebiete: Geschichte der Einbildungskraft; Sozialisation und Erziehung; Familiensoziologie; Zivilisationstheorie, insbesondere Geschichte des Körpers; Philosophische und Historische Anthropologie; Soziologie der Imagination; Ästhetik."

Das Traumbuch - ein schönes Buch, 114 Seiten dünn, Paperback; Summery auf dem Rücken - weiß invertiert. Das Cover: oben links: DIETMAR KAMPER - und darunter rot-rosa-verblassend auf weißem Wolkensockel das  T R A U M B U C H  mit hauchdünnem schwarzen Trauerflor. Fast zentriert, etwas linkslastig sitzt Ditmar Kamper an einem monumentalen, steinernen Tisch. Die schwere Granitplatte ruht auf einem breiten, sich nach unten hin verjüngenden Sockel. Kamper sitzt - nein ich glaube, er steht - abgeklärt, ruhig, die Hände übereinander gefaltet hinter diesem gediegenen, mächtigen und doch filigran wirkenden Basaltmonument. Er schaut mich an, das heißt, er blickt in die Kamera, die ihn für die Ewigkeit bannt im Augenblick des Übergangs. Wüsste man nicht, was einen erwartet - 2012, 11 Jahre nach Kampers Tod - könnte man meinen, hier sammelt sich jemand für einen großen Auftritt. Ja, Kamper wirkt gesammelt, abgeklärt - wie jemand, dem man nichts mehr vormachen kann. Dass der Übergang bereits im Gange ist, dass Schmerz und Trauer sich nähern und Atem holen, dafür spricht die winterliche Birke, die wie ein Schattenriss mit nur ganz spärlichen Aufhellungen rechts unten aus dem Dunkel ins Bild wächst; ihre kahlen, entlaubten Äste hängen wie eine Art Trauerflor über Dietmar Kampers Traumbuch. Das Traumbuch selbst, das heißt seine ikonografische Zeichensprache entlässt den Betrachter in eine jenseitige Helle, indem der Silberstreif, auf dem die 9 Zeichen aufruhen, quer zur Birke und gänzlich parallel zum steinernen Monument der Tischplatte das Cover einteilt im Verhältnis 1:2. Das mittlere Drittel gehört Dietmar Kamper, wie er offenkundig leibte und lebte. Schwarz in Leder gewandet bilden Kopf und Hände einen komplementären Spannungsraum. So schaut er uns an - vielleicht auf Zuruf und dennoch entrückt. Alles ist getan! Die Hände haben sich ergeben und ruhen, die eine die andere bewahrend auf festem Grund. Kampers Gesichtszüge wirken gleichermaßen entspannt wie gereift in einem zehrenden - wie er selbst bekennt -, arbeitsreichen Leben. Ob er, der die Geschichte des Körpers erforschte - ein körperbewusster Mensch war? Das kann ich nicht wissen. Nur soviel wird zu Beginn schon klar, dass dem Leben das Leben nicht quer kommen sollte: "Zuletzt war ich zwischen dem 15.4.1980 und dem 7.3.1983 bei R. in Behandlung. Danach nie mehr beim Arzt." Das schreibt Kamper im Juni 2000 nach der Diagnose "Darmkrebs mit Lebermetastasen", und er vermerkt:

"Ein Opfer nach so langer Zeit von den Instanzen der Herkunft, der Abstammung erzwungen? Oder ein Opfer des rachsüchtigen Berufs, den ich 17 Jahre auf weite Distanz gehalten habe?" (22) Dass sich diese optionale Perspektive als sinnhaft - zumindest als Möglichkeitsraum darstellt, erschließt sich umgehend, wenn man sich einmal einen Blick gestattet in das auf den Nachlass bezogene "Findbuch" mit 385 Verzeichnungseinheiten, das die FU Berlin 2013 zugänglich gemacht hat.

Dietmar Kamper hat es - so liest man auf dem Buchrücken - noch vermocht, "seiner Einbildungskraft nachzuspüren - sein Körper-Denken gebar Träume, die er schriftlich niederlegte." Das Traumbuch lässt uns daran teilhaben. Das muss man wollen - in all seiner Schonungslosigkeit und Offenheit. Wie gesagt, ich gehe im Folgenden so vor, als habe ich keine Zeit. Ich nehme mir aus Kampers Träumen, was mir beliebt, und ich beginne mit dem Wesentlichen, ohne das Wesentliche insgesamt schon sehen zu können. Ich weiß nur, dass Dietmar Kamper am 28.10.2001 gestorben ist. Seine autorisierten Aufzeichnungen reichen bis zu diesem letzten Tag seines Lebens.

Ich werde bei meiner Lektüre und den daraus resultierenden Eindrücken und Auseinandersetzungen nicht chronologisch vorgehen, sondern diachron auch immer zwischen den zeitlich chronologisch geordneten Einlassungen hin- und herpendeln: Erste Einlassungen erschließen sich mühelos - sie laufen über den Kopf. Das wird sich bei den Traumkapiteln vermutlich nachhaltig ändern - warten wir es ab:

Das vermeintlich Wichtigste zuerst - eine Unterscheidung, die Dietmar Kamper wohl zentral erschien:

"Beten und Ficken - das sind, nach Baudelaire, die Tätigkeiten, die einen sensiblen Zeitgenossen in der Moderne am Leben halten. Beten heißt hören, ob ein Anderer spricht. Ficken heißt Spüren, dass ein Anderer da ist. Beide Male geht es um Gegenwart, einmal der Stimme, zum anderen des Körpers, aber nicht des Selbst, sondern des Anderen, der sonst keine Realität hat." (33)

Wir - insbesondere wir älteren, ich bin ein Jahr jünger als Kamper bei seinem Tod - verstehen vermutlich sofort, wenn wir recht früh, schon auf Seite 37, lesen:

"Was mir in Zeiten des entfernten Körpers immer unwahrscheinlicher und immer notwendiger vorkommt, ist die Berührung. Leben des Körpers heißt nichts anderes als Berührtwerden, als Berühren." (37)

Gehen wir ein paar Seiten zurück und versuchen nachzuvollziehen, welche biografischen Deutungen und Auslassungen Dietmar Kamper sich selbst angesichts des Todes anbietet: Im Juli 2000 gibt es eine Auslassung, die überschrieben ist mit "Warten auf den Schmerz, to be continued". Von Paul Valéry gibt es die kurze Sentenz: "Was man an Zeit gewinnt, geht an Bewusstsein verloren." Aber bevor das Bewusstsein und die Erinnerung verlorengehen, lässt sich Kamper auf Hinweise ein, wie sie im übrigen bereits Sloterdijk im Verweis auf Cioran als Geburtstrauma markiert hat:

"Als ich geboren wurde, haben die anderen auf ein Zeichen des Einverständnisses gewartet. Ich habe geschrien. Man hat es falsch interpretiert. Es war eine Lebensbezeugung, aber auch die Ankündigung einer Rache. Ein Individuum mit Name zu sein, das nicht wirklich gefragt wurde, kann auch zum Anlass einer Inkognito-Karriere dienen, hinter welcher Maske ein Selbstzerwürfnis in Epochen stattfindet. Nicht geliebt werden wollen und nur das Unglück können. Wie Clemens nur Frauen finden, mit denen es nicht geht." (34)

Kamper findet das Bild der "Lebensknoten" und fragt, ob es eine richtige Lösung des Knotens geben könne, wenn dieser die falsche Verknüpfung zweier, dreier Stränge des Lebens sei? "Ein Lebensknoten, der im Netz der Freundschaften verschwindet, war keiner." (34) Ganz am Ende meint Kamper, er kämpfe nicht mehr um Identität, sowenig wie um Differenz, sondern er lasse sich gleiten mit dem Körper, der als Zeitenfloß unterwegs sei in den Bewegungen der Erde:

"Man  liebt nur die Erde. Man braucht den Ort und die Zeit der Berührung. Mehr ist nicht."

Man möchte ein Ausrufezeichen anfügen - wissend, dass Kamper wohl recht hat. Er hat das Recht, und er hat die Einsicht. Er ruft sie mir zu, und ich weiß, dass ich den Umständen dankbar sein kann, mich nicht wie er als "Opfer eines rachsüchtigen Berufs" stilisieren zu müssen. Und es kommt an dieser Stelle zu einer weiteren Vermutung, wie sie uns vertraut erscheint, wenn Menschen beginnen, Krankheitsbilder und Krankheitsprozesse in einem psychosomatischen Nexus zu deuten. Dies begegnet mir persönlich immer wieder im Hinblick auf die fatalen beruflichen Verstrickungen meines Neffen und die beziehungsprägenden Desaster meiner Cousine. Auf Seite 35 von Dietmar Kampers Traumbuch taucht zum ersten Mal das Kürzel "S.B." auf:

"'S.B.' fragt, ob ich die Krankheit dem Umstand zuschreibe, dass sie sich nicht vollständig von mir getrennt habe."

Dietmar Kamper windet sich und findet eine Antwort, die zeigt, dass er im Juli 2000 - mehr als ein Jahr vor seinem Tod - noch dazu neigt, den Körper mit dem Intellekt zu besiegen, wobei die Emotionen dabei keinen wirklichen Ort finden:

"So vertrackt. Ich sagte, dass ich mit Dantes Kiste die Fallenstruktur solcher Fragen verlassen habe und dass ich höchstens den Umstand markiere, dass auch uns die amour passion nicht gelungen sei, dass also Kladow schließlich dem Kalkül dieser Trennung mit gegenteiligem Ende gedient habe. Es sei um den Abstand gegangen, um den genauen Abstand, von dem aus die Beziehung und die Trennung zu einem Kunststück hätte werden können. Im übrigen aber gelte das, was auf dem zerschlissenen Wimperl meiner Ritterrüstung stünde, arabisch: Wer nicht an seiner Liebe stirbt, der kann auch nicht durch sie leben." (35)

Dietmar Kamper bekennt sich im Anschluss zu den vielen kleinen Toden, die er schon gestorben ist, ohne schon tot zu sein. Denn er meint, er wäre schon viel früher gestorben, wenn er nicht die Kritik jenes Bildes begonnen hätte. Eine Kritik,

"die eine tätige Kritik ist, die Kritik des Leichenhaften, demzufolge nur eine tote Geliebte eine gute Geliebte ist. Eine Zeit lang war es, um der Falle zu entgehen, das abschiedliche Leben von Anfang an, dann, mit Dir, begann die Verführung ins Irdische, ins rückhaltlos irdische Leben. Mit der Absage an jeglichen Ewigkeitsfanatismus. Und dem mehrfachen Lob der Sterblichkeit." (35f.)

Unterdessen - wir schreiben den 25.12.2016, der Erste Weihnachtstag - habe ich mich auf Dietmar Kampers Träume eingelassen: "Träume A - die brasilianischen Träume B - Träume in Reihen"

Wie könnten sich Träume anders darstellen, als als Formen kryptischer Selbstbegegnung, die ins Offene treiben. Ich bin Annika Reich (einer Schülerin Dietmar Kampers) dankbar, dass sie Zugänge eröffent zu dem, was Kamper angetrieben haben mag, was ihn womöglich früh verunsichert hat. Natürlich beansprucht sie nicht Kampers Träume zu deuten oder zu übersetzen, ihnen das Kryptische nehmen zu wollen. Es ist genau wie bei unseren eigenen Träumen: "Träumen ist (wie Schreiben) ein Zaubern. Jeder Mensch kann Zaubern, davon war Kamper überzeugt, er darf es nur nicht wollen."

Fangen wir noch einmal an - bleiben wir auf Seiten des Intellekts und versuchen mit seiner Hilfe etwas zu verstehen, was nicht zu verstehen ist, ohne den Körper selbst sprechen zu lassen:

Annika Reich resümiert:

"Das Traumbuch ist ein Buch des Träumens, des Lebens und des Sterbens in seiner radikalsten, intimsten und aktuellsten Form. Es setzt zu der Zeit ein, in der Kamper sein Sterben angenommen hat, schrieb Raimar Zons, und es bricht erst mit seinem Tod ab. Auch das ist auszuhalten." (15)

Annika Reich fragt in ihrem Vorwort: "Der Traum vom Umzug ins Offene - Dietmar Kampers hermetische Poesie", weiter, was sich denn auf dem Weg vom Tod des Körpers durch das Symbolische und der bevorstehenden Vernichtung des Symbolischen durch das Imaginäre ereignet?

"Was ist bei diesen Schritten in das geschlossene Imaginäre, das ohne jeglichen Stoffwechsel auszukommen scheint, mit dem Körper passiert? Taucht er als getöteter Körper in den Prozeduren der visuellen Imagination noch auf?"

Kampers Verdacht lautete - so Reich -, dass der Inbegriff der Moderne als Deckmantel erscheine, unter dem angehäuftes menschliches Kapital in ebensolcher Weise verbraucht worden sei, wie Bodenschätze der Erde und die Reichtümer des Himmels:

"Noch einmal: Der große Verlierer dieser Geschichte des abendländischen Menschen ist der Körper, das heißt: du." (15)

Und Annika Reich baut uns die Brücke zum Verständnis des Intellektuellen und des Träumers Dietmar Kamper, indem sie uns erklärt, warum "das Traumbuch in seiner Dringlichkeit und Gegenwärtigkeit brennt".

"Der existentielle Wunsch, sich nicht einkapseln zu lassen im Gefängnis des Imaginären, sondern immer wieder den deutlich-dunklen Weg zum Anderen zu suchen, auf Sterblichkeit des wahrnehmenden Körpers zu beharren und sein Leben zu wollen - all das sind Gründe, warum das Traumbuch in seiner Dringlichkeit und Gegenwärtigkeit brennt."

Was brennt da in seiner Dringlichkeit und Gegenwärtigkeit - in den Monaten von Dietmar Kampers Verlöschen?

"Der lebendige Körper derzeit unsichtbar" - so zitiert Annika Reich ihren Lehrer. Und weiter: "Einer, der so etwas schreibt, kommt ins Krankenhaus und wird geröntgt; bekommt Bilder seines Körpers gezeigt, von denen er weiß, dass sie ihn nicht zeigen; hat eine Krankheit, die er nicht spürt - und wartet auf den Schmerz. Einer, der zwischendurch selbst das Körper-Denken verdächtigt, macht sich Notizen auf der Ebene der Zellen, Lebersätze sind dabei, und Gedanken über den Krebs: 'Der Krebs ist etwas Ausgedachtes, das man aber nicht wegdenken kann'."

Ich möchte an dieser Stelle Annika Reichs Schlussbemerkung hervorheben. Vielleicht stellt sie das Offene im Sinne Dietmar Kampers noch einmal in einen Kontext, der uns Lebenden, uns Körperwesen doch noch eine Aussicht ins Offene erlaubt. Auch das Offene ist begrenzt:

"Er stellt noch einmal alles in Frage, glaubt ans Wünschen, schmiedet Pläne fürs Fortdenken und beschwört wieder und wieder das Netz der Freundschaften: 'Das ist wie mit Dannen, ein innwendiges Land jenseits der Realität, ein Land der Freundschaft, das es noch nicht gibt, Heimat aus Mildigkeit, wo es endlich möglich ist, auch um sich selbst haltlos zu weinen.' Dann stirbt er. Auch davon handelt dieses Buch. Wenn man es mitgeträumt hat, sind Wachen und Schlafen keine Alternativen mehr, dann ist man achtsam für die Absichtslosigkeit und beginnt zu ahnen, was es heißt, rettungslos im Freien zu sein."

Muss ich jetzt noch Kampers Träume lesen, die ich nicht verstehen kann, die niemand verstehen kann? Oder könnte ich nun aus tiefster Überzeugung damit beginnen, mich zu verzetteln, zu verstricken, ins Abseitige locken zu lassen, und den eigenen Träumen Raum zu geben? Da verstehe ich Kamper wiederum. Er tröstest mich im Hinblick auf die Grenzen meiner Träumereien; nein Träumerei ist ja viel zu harmlos. Auch ich begegne mir in meinen Träumen als ein Fremder, der Freundschaft, vielleicht sogar Liebe jenseits aller Realität (nur) träumt! An dem Punkt scheine ich verloren für diese realitätsgeschwängerte Welt. Ersetzen wir Freundschaft einfach durch Kommunikation, dann brauchen wir zumindest nicht mehr zu unterscheiden - handelt es sich um Freundschaft, gar um Liebe oder nur um das Rauschen der Welt in ihrer Verengung auf den modus operandi sozialer Systeme. Und kehren wir noch einmal zurück zu der von Kamper Baudelaire entlehnten Grundunterscheidung:

"Beten und Ficken - das sind, nach Baudelaire die Tätigkeiten, die einen sensiblen Zeitgenossen in der Moderne am Leben halten. Beten heißt hören, ob ein Anderer spricht. Ficken heißt Spüren, dass ein Anderer da ist. Beide Male geht es um Gegenwart, einmal der Stimme, zum anderen des Körpers, aber nicht des Selbst, sondern des Anderen, der sonst keine Realität hat." (33)

Wie kann man übers Beten reden - und wie übers Fik - ken ? Die Körper- und Phantasiewelten und die Interpenetrationen zu Gefühlsanwandlungen - oder im Luhmannschen Sinne zu Kommunikationscodes, z.B. im Blick auf Initimität, stellen im Diesseits der Welt, lange bevor wir das Offene schauen, durchaus ernstzunehmende Herausforderungen dar. Träume haben dabei im Übrigen den Vorteil sich jenseits sozialer Systemzwänge auszutoben - jedenfalls solange man nicht darüber redet oder sie zwischen zwei Buchdeckel packt!

   
© ALLROUNDER & FJ Witsch-Rothmund