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(M)Ein Adventskalender (9) heute öffnen wir das neunte Türchen/Fensterchen
Im Dezember 1858 hat August Heinrich Hoffmann von Fallersleben den Nußknacker veröffentlicht:
Nußknacker
Nußknacker, du machst ein grimmig Gesicht -
Ich aber, ich fürchte vor dir mich nicht:
Ich weiß, du meinst es gut mit mir,
Drum bring ich meine Nüsse dir.
Ich weiß, du bist ein Meister im Knacken:
Du kannst mit deinen dicken Backen
Gar hübsch die harten Nüsse packen
Und weißt sie vortrefflich aufzuknacken.
Nußknacker, drum bitt ich dich, bitt ich dich,
Hast bessre Zähn als ich, Zähn als ich.
O knacke nur, knacke nur immerzu!
Ich will dir zu Ehren
Die Kerne verzehren.
O knacke nur, knack, knack, knack! immerzu!
Ei, welch ein braver Kerl bist du!
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(M)Ein Adventskalender (9) heute öffnen wir das neunte Türchen/Fensterchen
Im Dezember 1858 hat August Heinrich Hoffmann von Fallersleben den Nußknacker veröffentlicht:
Nußknacker
Nußknacker, du machst ein grimmig Gesicht -
Ich aber, ich fürchte vor dir mich nicht:
Ich weiß, du meinst es gut mit mir,
Drum bring ich meine Nüsse dir.
Ich weiß, du bist ein Meister im Knacken:
Du kannst mit deinen dicken Backen
Gar hübsch die harten Nüsse packen
Und weißt sie vortrefflich aufzuknacken.
Nußknacker, drum bitt ich dich, bitt ich dich,
Hast bessre Zähn als ich, Zähn als ich.
O knacke nur, knacke nur immerzu!
Ich will dir zu Ehren
Die Kerne verzehren.
O knacke nur, knack, knack, knack! immerzu!
Ei, welch ein braver Kerl bist du!
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(M)Ein Adventskalender (8) - heute öffnen wir das achte Türchen/Fensterchen
Nimmt man einmal die Blicke durch die bisher geöffneten sieben Kalendertürchen bzw. -fensterchen, dann überwiegt der Eindruck, dass alles, was im Ursprünglichen hier in Verbindung mit den Weihnachtsfest thematisiert worden ist, häufig einer angstbegleiteten und angstbesetzten Welt das Wort redet. Die Religion, die sich als Ideologie über die christlichen Urmotive wie erstarrte Lava gelegt hat, aber auch die Rituale, mit denen Kindern zuvorderst Schuldbewusstsein und Angst vor einer strafenden Instanz vermittelt wurde/wird, sprechen nicht für eine Welt ohne Angst.
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Kurt Marti: Für eine Welt ohne Angst?
Nimmt man einmal die Blicke durch die bisher geöffneten sieben Kalendertürchen bzw. -fensterchen, dann überwiegt der Eindruck, dass alles, was im Ursprünglichen hier in Verbindung mit den Weihnachtsfest thematisiert worden ist, häufig einer angstbegleiteten und angstbesetzten Welt das Wort redet. Die Religion, die sich als Ideologie über die christlichen Urmotive wie erstarrte Lava gelegt hat, aber auch die Rituale, mit denen Kindern zuvorderst Schuldbewusstsein und Angst vor einer strafenden Instanz vermittelt wurde/wird, sprechen nicht für eine Welt ohne Angst.
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(M)Ein Adventskalender (7) heute machen wir das siebte Türchen/Fensterchen auf
Valentin Groebner: Bin ich das? Eine kurze Geschichte der Selbstauskunft - Erkenne dich selbst!? Ich knüpfe einmal an unser sechstes Türchen an, in dem Christian Streich im Rahmen eines Interviews kleine Mosaiksteinchen einer Selbstauskunft und damit aus seiner Sicht identitätsstiftende Aspekte seiner Herkunft preisgibt. Wo komm ich her? Und wie hat mich das geprägt? Wie beeinflusst das, wo ich herkomme meine eigene Art auf mich selbst und die Welt zu schauen? Und wir erfahren - nicht von einem Schriftsteller, nicht von einem Wissenschaftler, sondern von einem Fußballtrainer, wie die sogenannten Distinktionsmerkmale (soziale Herkunft, sprachliche und politische Sozialisation) seine Weltsicht und seine Positionierung in der Welt beeinflussen.
