<<Zurück

 
 
 
 

(M)Ein Adventskalender - heute öffnen wir das fünfte Türchen/Fensterchen (5)

Heute ist Nikolausabend. Durch das Türchen will ich nicht gehen. Ich werde nur einen kurzen Blick werfen durch das Fensterchen in eine Zeit, da ich noch Kind war. Das ist mehr als 60 Jahre her und der Rückblick fällt mir durchaus schwer. Denn ich war wohl ein völlig normaler Junge ohne besondere Auffälligkeiten. Wir wohnten dort - ganz am östlichen Ende der Stadt - wo sich in den fünfziger Jahren noch eine Kindheit zutragen und entfalten konnte, die heute zu legendenhaften Erzählungen taugt. Aber dazu an anderer Stelle mehr.

(M)Ein Adventskalender - heute öffnen wir das fünfte Türchen/Fensterchen (5)

Heute ist Nikolausabend. Durch das Türchen will ich nicht gehen. Ich werde nur einen kurzen Blick werfen durch das Fensterchen in eine Zeit, da ich noch Kind war. Das ist mehr als 60 Jahre her und der Rückblick fällt mir durchaus schwer. Denn ich war wohl ein völlig normaler Junge ohne besondere Auffälligkeiten. Wir wohnten dort - ganz am östlichen Ende der Stadt - wo sich in den fünfziger Jahren noch eine Kindheit zutragen und entfalten konnte, die heute zu legendenhaften Erzählungen taugt. Aber dazu an anderer Stelle mehr.

M(E)in Adventskalender (4) Heute öffnen wir das vierte Türchen/Fensterchen

Die ZEIT versammelt in ihrer Sparte Glauben & Zweifeln (Nr. 48/21) mehrere Beiträge unter dem Titelthema: Geht es auch ohne Religion? Thomas Assheuer verhandelt dieses Thema unter der Überschrift: Was nach dem Glauben kommt (68-69). Er vertritt die These, dass viele Menschen mit Gott nichts mehr anfangen können und entwirft die Fiktion, es gäbe eines Tages keine Religion mehr. Ich möchte mich gerne dieser Phantasie aussetzen. Zuvor möchte ich allerdings anmerken, dass ich vor mehr als zehn Jahren ähnliche Phantasien geäußert habe - im Rahmen meines zweiten Gedichtbändchens: Die Mohnfrau - ich füge hier einen längeren Abschnitt ein, eingedenk des Bekenntnisses, dass ich auf der Suche nach einem wirksamen Ersatz war:

Geht es auch ohne Religion?

Die ZEIT versammelt in ihrer Sparte Glauben & Zweifeln (Nr. 48/21) mehrere Beiträge unter dem Titelthema: Geht es auch ohne Religion? Thomas Assheuer verhandelt dieses Thema unter der Überschrift: Was nach dem Glauben kommt (68-69). Er vertritt die These, dass viele Menschen mit Gott nichts mehr anfangen können und entwirft die Fiktion, es gäbe eines Tages keine Religion mehr. Ich möchte mich gerne dieser Phantasie aussetzen. Zuvor möchte ich allerdings anmerken, dass ich vor mehr als zehn Jahren ähnliche Phantasien geäußert habe - im Rahmen meines zweiten Gedichtbändchens: Die Mohnfrau - ich füge hier einen längeren Abschnitt ein, eingedenk des Bekenntnisses, dass ich auf der Suche nach einem wirksamen Ersatz war:

(M)Ein Adventskalender - heute öffnen wir das dritte Türchen/Fensterchen (3)

Auch ohne eine digitale Dimension von Vernetzung im Auge zu haben, kann man den Begriff der Vernetzung ganz und gar traditionell auslegen. Gestern war unter anderem die Rede vom Verfall und der völligen Zerrüttung von Familien - der Kernform traditionaler Gemeinschaften. Zugrunde liegende Prozesse könne man vermutlich nur in den Blick nehmen (und auch heilen), wenn man den systemischen Nexus familiärer Dynamiken in den Blick nehme. Gestern ging es am Beispiel Svenja Flaßpöhlers um die Ausdifferenzierung sozialer Netzwerke, die man - bezogen auf die Familie - mit der Idee verbinden kann, dass gesund ist, wer sich frei in seiner Familie bewegen kann (ich glaube Gregory Batson). Auch Svenja Flaßpöhler - mit ihrem Tochter-Mutter-Trauma - legt für diese Annahme ein beredtes Zeugnis ab.

   
© ALLROUNDER & FJ Witsch-Rothmund
Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.