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(M)Ein Adventskalender (22) heute öffnen wir das zweiundzwanzigste Türchen/Fensterchen

Kapitel fünf seiner Publikation Eltern - Kleine Philosophie einer riskanten Lebensform (Beck'sche Reihe, München 2002) überschreibt Dieter Thomä mit Was das Glück der Eltern ist. Er eröffnet mit dem Zwiegespräch Papagenos und Papagenas aus Mozarts Zauberflöte (aktiviert den Link und hört Euch Papagena und Papageno an!):

Papageno: Pa-Pa-Pa-Pa-Pa-Pa-Papagena!
Papagena: Pa-Pa-Pa-Pa-Pa-Pa-Papageno!
Papageno: Bist du mir nun ganz gegeben?
Papagena: Nun bin ich dir ganz gegeben!
Papageno: Nun, so sei mein liebes Weibchen!
Papagena: Nun, so sei mein Herzenstäubchen!
Beide: Welche Freude wird das sein, wenn die Götter uns bedenken, unsrer Liebe Kinder schenken, so liebe kleine Kinderlein!
Papageno: Erst einen kleinen Papageno!
Papagena: Dann eine kleine Papagena!
Papageno: Dann wieder einen Papageno!
Papagena: Dann wieder eine Papagena!
Beide: Papagena! Papageno! Papagena! Es ist das höchste der Gefühle, wenn viele, viele, viele, viele
Pa-Pa-Pa-Pa-geno - Pa-Pa-Pa-Pa-gena - der Eltern Segen werden sein.

(M)Ein Adventskalender (21) heute öffnen wir das einundzwanzigste Türchen/Fensterchen

In den hier schon häufiger bemühten philosophischen Essays Odo Marquards findet sich eine kleine Festrede, die sich im Sinne einer kleinen Philosophie des Festes für die überlebensnotwendige Bedeutung des Moratoriums im Alltag ausspricht. Wie meist, überzeugt Odo Marquard auch bei dieser Gelegenheit durch eine klare, transparente Gestaltung seiner Gedanken, die er in vier Etappen durcheilt. In der ersten Etappe erscheint das Fest schlicht als Moratorium des Alltags: Dem ein oder anderen Leser meines Blogs wird nicht entgangen sein, dass ich alljährlich meine Sehnsucht nach dem Fest der Feste in meine Weihnachtsbotschaft kleide: Wenn ich noch einmal Kind sein dürfte!Ein Versuch, gleichzeitig zu sich selbst zu finden und sich Distanz zum eigenen Leben zu erlauben, ein Ritual, das ich seit Jahren pflege.

(M)Ein Adventskalender - das 24. Türchen/Fensterchen - Weihnachten 2021

Wenn ich noch einmal Kind sein dürfte - Meine Weihnachtsgeschichte 2021

(in Anknüpfung an ein altes Motiv aus: Komm in den totgesagten Park und schau, S. 172 und als Brücke zu einer neuen Auseinandersetzung mit "Hildes Geschichte")

Teil I: Wenn ich noch einmal Kind sein dürfte - zumindest diejenigen von uns, die in ihrer Erinnerung eine gute, eine schöne Kindheit hatten, werden diesen Wunsch schon einmal verspürt haben. Ich gestatte mir einmal mehr, mehr als 60 Jahre hinter mir zu lassen und einzutauchen in Kindheitserinnerungen, wie sie normalerweise nur im Buche stehen (fast pure Kindheit in Fensterchen 16).

Weihnachten 2014 1

(M)Ein Adventskalender (20) - heute öffnen wir das zwanzigste Türchen/Fensterchen

Es ist eine vorgezogene Bescherung, die ich uns da heute mit Hilfe von Andreas Reckwitz auf dem Gabentisch präsentiere. Als wir uns gemeinsam durch das dreizehnte Türchen vorgetastet haben, hatte ich schon ein größeres Maß an Klarheit gewonnen - mit Hilfe der Unterscheidungen, die uns Zygmunt Bauman im Anschluss an Sigmund Freud offeriert. Heute nun eine eindrucksvolle Bestätigung durch Andreas Reckwitz; ganz nebenbei bemerkt, weiß ich nun einmal mehr, warum ich so sehr an der soziologischen Perspektive festhalte. Sie gestattet uns - im Sinne der Kybernetik zweiter Ordnung - zumindest darüber nachdenken, welche Unterscheidungen wir in unseren Reflexionen und Analysen bevorzugen, und welchen Erkenntnisgewinn sie uns ermöglichen - immer unter dem Vorbehalt der blinden Flecken (nachzulesen hier im dritten Absatz), die damit einhergehen. Andreas Reckwitz setzt sich in der aktuellen ZEIT (52/21, S. 6) mit dem Begriff der Plicht auseinander und rahmt diese Reflexionen (in aller Kürze - auf einer guten halben Seite) durch die Anstrengung, die letzten 50 Jahre gesellschaftlicher Entwicklung mitzubedenken:

Andreas Reckwitz über die Pflicht

Es ist eine vorgezogene Bescherung, die ich uns da heute mit Hilfe von Andreas Reckwitz auf dem Gabentisch präsentiere. Als wir uns gemeinsam durch das dreizehnte Türchen vorgetastet haben, hatte ich schon ein größeres Maß an Klarheit gewonnen - mit Hilfe der Unterscheidungen, die uns Zygmunt Bauman im Anschluss an Sigmund Freud offeriert. Heute nun eine eindrucksvolle Bestätigung durch Andreas Reckwitz; ganz nebenbei bemerkt, weiß ich nun einmal mehr, warum ich so sehr an der soziologischen Perspektive festhalte. Sie gestattet uns - im Sinne der Kybernetik zweiter Ordnung - zumindest darüber nachzudenken, welche Unterscheidungen wir in unseren Reflexionen und Analysen bevorzugen, und welchen Erkenntnisgewinn sie uns ermöglichen - immer unter dem Vorbehalt der blinden Flecken (nachzulesen hier im dritten Absatz), die damit einhergehen. Andreas Reckwitz setzt sich in der aktuellen ZEIT (52/21, S. 6) mit dem Begriff der Plicht auseinander und rahmt diese Reflexionen (in aller Kürze - auf einer guten halben Seite) durch die Anstrengung, die letzten 50 Jahre gesellschaftlicher Entwicklung mitzubedenken:

   
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