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Die Freundschaft und der Krieg

Freundschaft ist ein eigenes Themenfeld, über das Arnold Retzer sehr weise und anregend reflektiert. Der Krieg ist ein anderes Themenfeld, über das ich nur insofern philosophieren mag, als danach zu fragen ist, ob er als geächtetes Phänomen gleichwohl in einem zu bestimmenden Bedingungsfeld nicht nur eine Option, sondern – sofern man bereit ist zu akzeptieren, dass Menschen sich nicht jederzeit und bedingungslos einer Zwangs- und Gewalt- und Fremdherrschaft beugen müssen –möglicherweise eine ultima ratio sein kann?

Chapeau, liebe Kathrin

Zuerst der Presseclub, dann Markus Lanz. Kathrin begibt sich mit Konsequenz, Beharrlichkeit und Fleiß Schrittchen für Schrittchen in den inneren Zirkel der wenigen Beobachter, die ihre Beobachtungen vor einem nicht limitierten Publikum vertreten dürfen. Dies zu erleben – dies zu betonen ist mir eine Ehre und ein Vergnügen gleichermaßen. Soeben erst habe ich meiner Nichte mit Kurz vor Schluss II ein Zeugnis unserer Herkunft in die Hand gegeben. Wir stammen aus demselben Stall. Sie verkörpert mit ihrer Schwester und ihren Cousinen (im Sippenkontext) den sozialen Aufstieg durch Bildung – durch nichts als Bildung.

Für Karen Köhler

Papas Konturen nennt sie den Beitrag im ZEIT-Magazin (33/22). Sie werde ihn niemals vergessen verspricht Karen Köhler – immerhin schon 48 Jahre alt – ihrem Papa: „Nur weiß sie nicht, wie das gehen soll.“

Der Papa ist gestorben – im Alter von 72 Jahren: „Zwischen der Diagnose und der Buche im Trauerwald lagen nur knapp vier Monate.“ Karen Köhler gibt ihren Aufzeichnungen jene Rasanz, die sich im Sterbeprozess widerspiegelt – gewissermaßen in einer Art Telegrammstil:

Digitale Souveränität als wesentliche Voraussetzung für politische und gesellschaftliche Teilhabe?

Den folgenden Beitrag habe ich offensichtlich verschenkt, indem ich ihn nicht inhaltlich positioniert habe, sondern ihn einfach als drittes Türchen/Fensterchen in meinen Adventskalender 2021 integriert habe. Er war ja in der Tat auch nur als (politisches) Schmankerl gedacht.

Kurze aktuelle Vorbemerkung: Wir - vier Pensionistas - treffen uns regelmäßig montags von 10-12 Uhr, um der Welten Läufte und eigene Befindlichkeiten zu diskutieren.

Spende an Häuser der Hoffnung e.V. - verbunden mit einem Dank an die Spender und der Frage, inwieweit das Öffentliche privat - und das Private öffentlich ist? Eine Frage - im Übrigen -, die man sich nicht erst seit den Duschempfehlungen unseres Wirtschaftsministers stellen kann/muss!

Lieber Herr Witsch-Rothmund,

herzlich danken wir Ihnen für Ihre großzügige Spende in Höhe von 900 Euro, die Sie
am 28.07.2022 für die Projekte von Häuser der Hoffnung zur Verfügung gestellt
haben. Mit Ihrer Spende können wir vor Ort Mädchen eine Chance auf Bildung geben
und die wichtige Arbeit unseres Teams in Mali unterstützen. Durch Ihre Hilfe ist es möglich, ein Mädchenwohnheim für 60 Mädchen zu finanzieren,
über 400 Schul- und Ausbildungsstipendien zu vergeben, 40 Kriegswaisenkindern den
Schulbesuch zu ermöglichen, 40 ehemaligen Sklavenmädchen eine Bildung zu finanzieren,
dre Universitätsstipendien zu unterhalten, über 1000 Frauen Mikrokredite zur Verfügung
zu stellen und wichtige Informationskampagnen zu den Themen Kinderrechte und Gesundheit
zu veranstalten. Ihre Spende schenkt Menschen Hoffnung. Erleben Sie mit, wie Ihre Hilfe wirkt!
Wir halten Sie über unsere Homepage www.hauser-der-hoffnung.org stets
auf dem Laufenden. Wenn Sie noch Fragen oder Anregungen zur Arbeit unseres Vereins
haben, wenden Sie sich gerne an uns.
Noch einmal danken wir für Ihre Unterstützung. Mit den besten Wünschen für Sie und Ihre Angehörigen, herzliche Grüße Judith Schwab

Judith Schwab | Diplom Betriebswirtin |Bereich Spendenverwaltung und Buchhaltung
- HÄUSER DER HOFFNUNG - SCHULBILDUNG FÜR AFRIKA E. V.,
Ettlinger Straße 13 | 76137 Karlsruhe | Telefon +49 173 3439299 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! www.haeuser-der-hoffnung.org www.facebook.com/haeuserderhoffung www.instagram.com/haeuser_der_hoffnung_mali Spendenkonto Sparkasse Heidelberg | IBAN: DE42 6725 0020 0009 8888 88 |
BIC: SOLADES1HDB - Amtsgericht Mannheim VR 350664 | Freistellungsbescheid vom 07.05.21 Finanzamt Karlsruhe-Stadt | Steuernummer: 35022/06571 | Umsatzsteuer-ID: DE296068380 In Summe mit einer Einzelspende in Höhe von € 101,88 konnten sich die Häuser der
Hoffnung über insgesamt € 1001,88 freuen!

und ich konnte mir noch einmal Gedanken machen über das Verhältnis von Öffentlichkeit
und Privatheit. In einer Welt, die Krieg des vermeintlich Stärkeren gegen einen
vermeintlich Schwächeren wieder einmal als Mittel der Politik erlebt und die
gleichzeitig die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen aufgrund unserer
Lebensgewohnheiten erfährt, muss man dieser Frage nachgehen:

Nicht Facebook, Instagramm oder Telegramm (oder wie sie sich alle schimpfen) machen das
Private öffentlich - es ist vielmehr unser Handeln, das dem Privaten eine öffentliche
Dimension verleiht! Ein Dankeschön für die Resonanz auf meine Geburtstagsfeier!

Einleitung: Nehmen wir einmal Alex Demirovic, ein deutscher Sozialwissenschaftler (er ist knapp ein Vierteljahr jünger als ich und gilt als Vertreter der kritischen Theorie). In seinem Aufsatz: Hegemonie und das Paradox von privat und öffentlich fasst er seine Argumentation unter Punkt neun folgendermaßen zusammen:

   
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