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Roger Willemsen III oder: Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte

oder: Willemsen III (natürlich auch Willemsen I und Willemsen II)- es wird nicht schwer sein, unter der Max Liebermannschen Devise weitere Argumente für Maximilian Probst's Menetekel: Umdenken oder untergehen zusammenzustellen. Die Klemme ist wie immer ambivalenzgeschwängert und Lösungen werden weh tun, sofern sie sich überhaupt noch abzeichnen. Die Art von Dilemmata, die sich hier offenbaren, haben den schizoiden Charakter von fatalistischen Selbstbildern, wie sie heute Abend das Auslandsjournal am Beispiel vom "zu Tode geliebten" Dubrovnik aufzeigte. Ein paar Tage später - wir haben Sonntag, den 19.8.18 - zeigt sich in der Talkrunde Anne Wills

das komplette Desaster eines Problembewusstseins, das sich bei den beiden Politikvertretern in Regierungsverantwortung (Klöckner, Pinkwart) ausschließlich dem Erhalt der Ämter unterordnete. Pinkwart - Wirtschaftsminister in NRW - entblödete sich dabei nicht, der Oma den preiswerten Mobilitätsluxus per Flieger zu Dumpingpreisen zuzugestehen; das habe etwas mit der Demokratisierung eines einstigen Privileges der Reichen und VIPs zu tun. 

Einzig Schellhuber - weit unter seinen Möglichkeiten - und aus der Politik Frau Baerbaum (Die Grünen) diskutierten annähernd auf Höhe des Problemhorizonts. Der entscheidende Beitrag hingegen resultiert aus einer zivilgesellschaftlichen Initiative: Roda Verheyen vertritt die Klage von weltweit 10 Familien/Klägern gegen die EU auf stärkere Aktivitäten gegen den Klimawandel. Günter Altner hat dies alles vor mehr als vierzig Jahren schon kommen sehen - in memoriam Günter Altner!

   

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