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Schreiben ist Selbstermächtigung - wir begegnen uns wieder jenseits der virtuellen Welt, im wirklichen Leben
Gestern haben wir uns mit a l t e n Freunden* - Marisa und Peter - getroffen, zuerst in Winnigen in der alten Gutsschenke bei Stefan Pohl und dann - ganz unverhofft - bei Laura und Thomas; apropos alte Freunde*: Es ist schon einen Asbach-Uralt wert, wenn man auf mehr als 40 Jahre Freundschaft und Verbundenheit zurückblicken kann. Da darf man auch die Frage stellen: "Wie haben wir das eigentlich geschafft?" Wir sind erst gegen Mitternacht auseinandergegangen, bereichert und beglückt, dass man sich wieder unmittelbar begegnen kann. Mit Birthe - wir nennen sie liebevoll Ikea - ergab sich ein Gespräch, was uns gegenwärtig so umtreibt und beschäftigt. Im Nachgang ist sind mir folgende Gedanken und Anregungen eingefallen:
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EPILOG 1949 - EPILOG?
Gut 50 Jahre ist es her, dass ich mich im medizinischen Parcours zur Klärung der Frage meiner Wehrtauglichkeit der internistischen Expertise eines Dr. med. Keuser in Koblenz stellen musste. Er war offenkundig Vertragsarzt, der bei unklaren Ausgangslagen zu Rate gezogen wurde. Seine Vorgehensweise überraschte mich. Neben der geforderten Expertise zu meiner Herz-Kreislauf-Konstitution führte er ein längeres Gespräch mit mir; Hintergrund waren Leistungsprobleme, die sich bei mir im Übergang von der Fußball-A-Jugend in den Seniorenbereich zeigten.
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Es handelt sich im Folgenden um eine Auskopplung aus einem biografischen Selbstversuch: Die Kraft der Einsicht und die Kraft der Zuversicht - heute begleitet von Katie Melua
Assimilation und Akkomodation: Was machen wir, wenn das Unfassbare geschieht? (9)
Es gibt über die ersten Stunden, nachdem mich die Nachricht vom Flugzeugabsturz in der Nähe von Landshut (in dessen Folge neben dem Piloten drei weitere Männer - darunter mein Bruder Willi - zu Tode kamen) erreicht hatte, sowohl Blogeinträge als auch Tagebuchaufzeichnungen, die Jahre später entstanden sind. Bezeichnend ist die absolute Sprachlosigkeit in den ersten Tagen, Wochen, Monaten, sogar Jahren. Gedanken, eine abgeschattete Gefühlswelt haben über die Jahre schleichend eine kritische Masse angehäuft, die dann nach der Explosion so ziemlich alles in Trümmer gelegt hat, was bis dahin entstanden war. Nunmehr, 27 Jahre nach dem schmerzhaftesten Wendepunkt meines Lebens, also mit großem zeitlichem Abstand, sind die Zugänge zu dem unmittelbaren Erleben am Mittag dieses 21. Juni 1994 weitgehend versperrt.
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Sabine Bode - noch einmal: Kriegskinder und Kriegsenkel (Teil I)
Im 2009 erstmals veröffentlichten Buch "Kriegsenkel" (Klett-Cotta - Stuttgart 2009) von Sabine Bode stoße ich auf folgende Sätze (und damit verbundene Fragen bzw. Hypothesen):
Weiterlesen: Sabine Bode - noch einmal: Kriegskinder und Kriegsenkel
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Kurvenverläufe und #metoo (25) - Es handelt sich hier um eine Auskopplung von Kapitel 25 zu: Die Kraft der Einsicht und die Kraft der Zuversicht – Mosaiksteine einer lebenslaufbezogenen Familienrekonstruktion
Frau
Du Frau –
wie füllst du den Raum!
Schneidest messerscharf
Konturen in diesen Kosmos.
Markierst ein Terrain
singulär und einzig.
Meine Gedanken
umkreisen diesen Kosmos;
und mein Sinnesseismograph
zeichnet feinsinnig
und kurvengenau
die Parabeln.
Diese Beweise fallen leicht:
Gedanken- und Körperwelten,
die sinnesmächtig agieren,
und sich manchmal begegnen.
