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EPILOG 1949 - EPILOG?

Gut 50 Jahre ist es her, dass ich mich im medizinischen Parcours zur Klärung der Frage meiner Wehrtauglichkeit der internistischen Expertise eines Dr. med. Keuser in Koblenz stellen musste. Er war offenkundig Vertragsarzt, der bei unklaren Ausgangslagen zu Rate gezogen wurde. Seine Vorgehensweise überraschte mich. Neben der geforderten Expertise zu meiner Herz-Kreislauf-Konstitution führte er ein längeres Gespräch mit mir; Hintergrund waren Leistungsprobleme, die sich bei mir im Übergang von der Fußball-A-Jugend in den Seniorenbereich zeigten.

Nach 10 bis 15 Minuten kam es bei mir – trotz Trainingsfleiß – zu Einbrüchen, die sich in einer mangelhaften Kondition äußerten. Dr. Keuser veranlasste ein EKG – auch unter Belastung. Bei Eröffnung der Diagnose, erklärte er mir einen AV-Block ersten bis zweiten Grades (Störung der atrioventrikulären Erregungsausbreitung – auf Deutsch: Vorstufe zu Herzrhythmusstörungen). Augenzwinkernd meinte er, dass er meine Ausmusterung empfehlen würde, um mich gleichzeitig zu ermuntern, mich mit diesem Befund nicht zu grämen. Die Leistungstiefs könne ich durch Trainingsfleiß und Disziplin beherrschen. Ich müsse mich lediglich durch die kurze Phase der vermeintlichen Erschöpfung durchbeißen, dann würde das Herz ganz normal seinen Dienst machen. Damit könne ich alt wie Methusalem werden – immerhin habe ich den Siebzigsten inzwischen ja auch schon vor Augen. Er fragte mich dann nach meinem schulischen Status und meinen Hobbys. Ungewöhnlich genug, horchte er auf, als ich ihm meine Leidenschaft für Fußball und Lyrik offenbarte. Auf die Frage, wer denn da meine Favoriten seien, antwortete ich: Paul Breitner (mein Jahrgang) und Gottfried Benn. Keuser zog die Stirn in Falten und meinte, damit solle ich mich aber nicht begnügen; Breitner sei okay, aber Benn zu düster und zu larmoyant. Ich solle es mal mit Erich Kästner versuchen. Seinen Rat habe ich mir zu Herzen genommen. Beim Wiederlesen von Kästners Fabian ist mir in den letzten Monaten deutlich geworden, dass die Welten, die zwischen Kästner und Benn liegen, mit Blick auf eine im Ergebnis geschichtspessimistische Perspektive und die Verlorenheit des Menschen in den gesellschaftlichen Umbrüchen des 20. Jahrhunderts auf ein Minimum schrumpfen. Liest man Gottfried Benns „Nur zwei Dinge“ wird überdeutlich, dass die beiden Schlusszeilen – „es gibt nur zwei Dinge: die Leere  und das gezeichnete Ich.“ – die Weltsicht, die Lebenssituation und die Verlorenheit eines Fabian in einem aussichtslos düsteren individuellen und weltgeschichtlichen Kontext exakt auf den Punkt bringen.

Ich lese – bewusst – nach fünfzig Jahren, in denen Benn immer gegenwärtig geblieben ist, noch einmal seinen EPILOG 1949. Die geschichtsblinde Verirrung, die einem Gottfried Benn gleichermaßen wie Martin Heidegger attestiert werden muss, bleibt hier spürbar, weicht aber gleichzeitig einer sentimentalen Selbstbespiegelung, die Benn – von seinem Naturell und seiner Selbststilisierung her eigentlich unerträglich erscheinen müsste. Mir kommt sie zu pass, und ich bekenne mich zu der Hybris, den eigenen Lebenslauf hier in Abgleich zu bringen. Dabei räume ich ein, dass ich – auch mehr als fünfzig Jahre nach der Erstlektüre – Mühe habe, dem a-sozialen, egomanischen, geschichtsblinden Gigolo Gottfried Benn, diese solitär anmutende sprachschöpferische und sprachgewaltige Begabung zuzugestehen – auf Deutsch: was befähigt einen faschistoiden, rassistischen Kleinbürger zu solch poetischen Kaskaden??? Eine Antwort bezieht sich ganz sicher gleichermaßen auf eine uneingestandene Sentimentalität, in der sich individuelle Sehnsüchte und – trotz allem – sogar generative Motive und Phantasien wiederfinden. Benns Verse – Epilog 1949 – werden hier fett und kursiv wiedergegeben – meine Kommentare füge ich strophenweise ein:

Vorbemerkung:  Gottfried Benn hat 1949 in einem Interview mit Thilo Koch geäußert, dass man sich – sofern man sich überhaupt einlässt – in der Auseinandersetzung mit Lyrik prinzipiell mit einer sphinxhaften, schwer zu deutenden Sinnzumutung konfrontiert sieht. Die Deutung des Dunklen, schwer nur zu Enthüllenden kennt gewiss keinen Königsweg; die unter Deutungshoheit der professionellen, wohlbestallten Sinndeuter angebotenen Interpretationen mögen zuweilen hilfreich – oder doch zumindest informativ – sein; der Zugang zu einer lyrischen Bildsprache erklärt sich allerdings wohl zuletzt aus kenntnisreichen Wissbarkeiten. Für mich resultiert er aus einer intensiven Auseinandersetzung mit den Sinnzumutungen des Lebens selbst; deren Einfluss und deren Entzifferung öffnen – zuweilen verschlungene – Wege zu einer sprachlich verdichteten Weltsicht:

 

Epilog 1949

I

Die trunkenen Fluten fallen -
die Stunde des sterbenden Blau
und der erblassten Korallen
um die Insel von Palau.

Schon die erste Strophe stilisiert einen Sehnsuchtsort, ein Szenario, mit dem man – mehr als siebzig Jahre nach der Entstehung dieser Zeilen – einen realen Prozess, eine reale Katastrophe, ansprechen könnte. Auch die Inselwelt in der Südsee, die 469 km² (erblassten Korallen) der Republik Palau ist durch Klimawandel mit seinen Folgen (Anstieg des Meeresspiegels) gefährdet; nur das hier die trunkenen Fluten  s t e i g e n. Was allerdings bei Gottfried Benn stirbt, ist eine unerfüllte und unerfüllbare Sehnsucht. Benn blickt auf eine Utopie, die ein Unort bleibt – bleiben muss. Eine Annäherung deutet sich an in seiner manischen Sucht nach Form: „Form nur ist Glaube und Tat, die erst von den Händen berührten, doch dann den Händen entführten Statuen bergen die Saat.“ So grenzt er sich ab in „LEBEN – NIEDERER WAHN“. In der zweiten Strophe befeuert Benn diese Weltsicht. Das Fremde und die Fremdheit bleiben die Abstandshalter jeder Auseinandersetzung, eines jeden Versuchs sich Welt anzueignen und zuhanden zu machen. Das Sein schweigt; es verdorrt zur leeren Hülse des Seienden, dessen Sinn sich uns nicht erschließt – er zerrinnt uns zwischen den Händen. So mag es dann bei absolut verirrten Geistern – auch vom Intellekt eines Gottfried Benn – möglich gewesen sein, dass sie im aufkommenden Nationalsozialismus die Heraufkunft einer Sehnsuchtswelt ahnen wollten, des Tatmenschen, der seine Souveränität dadurch unter Beweis stellt und demonstriert, dass er sich anmaßt über den Ausnahmezustand zu entscheiden.

Begriffsanleihen bei Martin Heidegger, die eine Seinsverlassenheit gegenüber einer Seinsvergessenheit betonen, spielen mit dem Gedanken, dass es kein Fehler oder Nachlässigkeit des Menschen ist, wenn er nicht in einen Bezug zum Sein kommt, sondern dies möglicherweise daran liegt, wie sich das Sein ereignet. Ob bei Gottfried Benn nach seinem nationalsozialistischen Sündenfall die Illusion noch Bestand hat, sich für entsprechende Ereignisse offen zu halten, kann man bezweifeln. Es bleiben Sentimentalität im Grenzbereich und eine diffuse Sehnsucht – ja wonach???

Die trunkenen Fluten enden
als Fremdes, nicht dein, nicht mein,
sie lassen dir nichts in Händen
als der Bilder schweigendes Sein.

Individuelles Scheitern und die Erkenntnis, Anteil zu haben an einer nicht nur gescheiterten politischen Ideologie, sondern mittelbar auch an ihren menschenverachtenden, apokalyptischen Exzessen lassen perspektivisch nichts anderes zu als den Anblick von Aschehaufen. Im besten Fall war Leben Brückenschlagen über Ströme, die vergehn. Jede auch noch so kleine Zuversicht verliert sich in den Untiefen versiegender Flüsse, versiegenden Lebens.


Die Fluten, die Flammen, die Fragen -
und dann auf Asche sehn:
„Leben ist Brückenschlagen
über Ströme, die vergehn.“

II

Ein breiter Graben aus Schweigen,
eine hohe Mauer aus Nacht
zieht um die Stuben, die Steigen,
wo du gewohnt, gewacht.

Der zweite Zyklus gestaltet sich konkreter. Er nimmt geradezu biografische Züge an. Es ist Benn selbst, der den Graben aus Schweigen zieht; faktisch hat er allerdings diesen stilisierten Graben zugeschüttet. Als fleißiger Briefeschreiber gibt er – vor allem im Briefwechsel mit F.W. Oelze – intime Einblicke in sein Seelenleben und seine Verirrungen.

In Vor- und Nachgefühlen
hält noch die Strophe sich:
„auf welchen schwarzen Stühlen
woben die Parzen dich,

Die Frage, „auf welchen schwarzen Stühlen woben die Parzen dich? erscheint mehr als folgerichtig: Zur Erläuterung:

Die Parzen (lateinisch Parcae) sind in der römischen Mythologie die drei Schicksalsgöttinnen, die den drei Moiren der griechischen Mythologie entsprechen. Sie können gemeinsam oder auch einzeln agieren; gemeinsam haben sie Einfluss auf den Lebensfaden. In der ältesten Literatur, den Epen Homers, kommt die Moira fast ausschließlich in der Einzahl vor, jedoch nicht im Sinne einer einzelnen Göttin, sondern als personifiziertes Schicksal jedes einzelnen Menschen.

Die Parzen heißen Nona (neunte), Decima (zehnte) und Parca (Geburtshelferin), anstelle der Parca wurde in der römischen Literatur auch der Name Morta benutzt. Ihre Namen weisen auf ihre ursprüngliche Bedeutung als Geburtsgöttinnen hin, wobei sich Nona und Decima auf die Monate einer normal verlaufenden Schwangerschaft beziehen. Im Zuge der Interpretatio Romana wurden sie den griechischen Moiren angepasst und damit in Schicksalsgöttinnen umgedeutet. Nona spinnt den Lebensfaden, Decima entscheidet über das Lebensgeschick, Morta durchtrennt den Lebensfaden.

Den Lebenslauf als kontingentes Phänomen im Sinne der Skizze Niklas Luhmanns zu betrachten – das hätte Gottfried Benn gefallen; hier ist weder für Illusionen noch für jede Form von Teleologie Raum. Benn hätte das etwas früher begreifen müssen. Der Preis, den er entrichtet, lässt ihn zwar als Poeten bestehen, als Mensch und als Zeitgenosse ist seine Bilanz desaströs – da lassen die beiden kommenden Strophen keinen Zweifel:

aus wo gefüllten Krügen
erströmst du und verrinnst
auf den verzehrten Zügen
ein altes Traumgespinst.“

Bis sich die Reime schließen,
die sich der Vers erfand,
und Stein und Graben fließen
in das weite, graue Land.

 

Im dritten Zyklus rechnet Gottfried Benn ab; man erinnert sich: „meint ihr, um solch Geknolle wuchs die Erde von Sonne bis zum Mond… meint ihr die Sterne samten ab vor Glück…?“ Der Mensch und die Menschheit als Episode: „Die Himmel wechseln ihre Sterne – geh.“ Da braucht es noch nicht einmal ein Ausrufezeichen! Ganz und gar unpassend bis ungewöhnlich die sentimentale Anwandlung: „du musst nicht bange sein und Schmetterlinge, März bis Sommerende, das wird noch lange sein.“ Da wünscht man sich Benns Wort in Gottes Ohr; aber weder kann die Dichtung das Leben bessern, noch ein toter Gott einen Fliegenschiss retten.

III

Ein Grab am Fjord, ein Kreuz am goldenen Tore,
ein Stein im Wald und zwei an einem See -:
ein ganzes Lied, ein Ruf im Chore:
„Die Himmel wechseln ihre Sterne – geh.“

Das du dir trugst, dies Bild, halb Wahn, halb Wende,
das trägt sich selbst, du musst nicht bange sein
und Schmetterlinge, März bis Sommerende,
das wird noch lange sein.

Und sinkt der letzte Falter in die Tiefe,
die letzte Neige und das letzte Weh,
bleibt doch der große Chor, der weiterriefe:
die Himmel wechseln ihre Sterne – geh.

Nun gelangen wir zu den Impressionen, in denen sich auch ein Gottfried Benn als Menschlein offenbart; jemand, der schon in Teils-Teils oder in Jena Herkunft offenbarte – mit einer Neigung zu einer ausgeprägten Sentimentalität (ich füge die beiden Gedichte als Anhang an).


IV

Es ist ein Garten, den ich manchmal sehe
östlich der Oder, wo die Ebenen weit,
ein Graben, eine Brücke, und ich stehe
an Fliederbüschen, blau und rauschbereit.

Ich sehe, und ich stehe, und es ist ein Knabe, dem er manchmal trauert und: Gottfried Benn deutet auf eine kryptische Weise an, wenn er meint, den Spruch in sich zu tragen, „der alles sagt, da er dir nichts verheißt – er durchzieht seine Lyrik wie ein roter Faden. Den spürt man, man fühlt ihn, man kann ihn nicht erklären – tief in sich gilt: „tu sais“ – du weißt. Und offenkundig führt alles doch auch zurück zu diesem vollkommen zufälligen Ereignis seiner Geburt in einem gleichermaßen geliebten und verhassten Elternhaus. „Heute“ – beim Schreiben des Epilogs – hat der Strom alles hinweggerissen, und es mag all jene schauern, die – ähnlich wie Benn – auf sich zurückschauen; auf die Krone der Schöpfung, das Schwein, der Mensch! „Heute“ ist Glück Vergessen und Vergessen ist Glück und Gnade. Klar, damit möchte ich – FJWR – nichts zu schaffen haben. Aber Gottfried Benn holt mich dennoch ein -> der fünfte Zyklus

Es ist ein Knabe, dem ich manchmal trauere,
der sich am See in Schilf und Wogen ließ,
noch strömte nicht der Fluss, vor dem ich schauere,
der erst wie Glück und dann Vergessen hieß.

Es ist ein Spruch, dem oftmals ich gesonnen,
der alles sagt, da er dir nichts verheißt –
ich habe ihn auch in dies Buch versponnen,
er stand auf einem Grab: „tu sais“ – du weißt.


Hier schreibt uns Gottfried Benn unaufhebbar – wie eine conditio humana – ins Stammbuch, was unser aller Leben ausmacht und besiegelt. Man braucht die folgenden acht Zeilen nicht zu kommentieren. Warum der Atheist Benn zuletzt eine Attitüde der Hoffnung einnimmt und von einer Sphäre spricht, die dem Sterbenden die Auferstehung in Aussicht stellt, lässt Fragen offen. Ich beantworte diese Fragen für mich so, dass ich es bin – hier und jetzt, am 21. Juni 2021 – der Gottfried Benn auferstehen lässt – als Artist und als Mahnung zugleich:

 

V

Die vielen Dinge, die du tief versiegelt
durch deine Tage trägst in dir allein,
die du auch im Gespräche nie entriegelt,
in keinen Brief und Blick sie ließest ein,

die schweigenden, die guten und die bösen,
die so erlittenen, darin du gehst,
die kannst du erst in jener Sphäre lösen,
in der du stirbst und endend auferstehst.

 

Anhang:

Jena

„Jena vor uns im lieblichen Tale“
schrieb meine Mutter von einer Tour
auf einer Karte vom Ufer der Saale,
sie war in Kösen im Sommer zur Kur;
nun längst vergessen, erloschen die Ahne,
selbst ihre Handschrift, Graphologie,
Jahre des Werdens, Jahre der Wahne,
nur diese Worte vergesse ich nie.

Es war kein berühmtes Bild, keine Klasse,
für lieblich sah man wenig blühn,
schlechtes Papier, keine holzfreie Masse,
auch waren die Berge nicht rebengrün,
doch kam man vom Lande, von kleinen Hütten,
so waren die Täler wohl lieblich und schön,
man brauchte nicht Farbdruck, man brauchte nicht Bütten,
man glaubte, auch andere würden es sehn.

Es war wohl ein Wort von hoher Warte,
ein Ausruf hatte die Hand geführt,
sie bat den Kellner um eine Karte,
so hatte die Landschaft sie berührt,
und doch – wie oben – erlosch die Ahne
und das gilt allen und auch für den,
die – Jahre des Werdens, Jahre der Wahne –
heute die Stadt im Tale sehn.

 

TEILS-TEILS

In meinem Elternhaus hingen keine Gainsboroughs
wurde auch kein Chopin gespielt
ganz amusisches Gedankenleben
mein Vater war einmal im Theater gewesen
Anfang des Jahrhunderts
Wildenbruchs »Haubenlerche«
davon zehrten wir
das war alles.

Nun längst zu Ende
graue Herzen, graue Haare
der Garten in polnischem Besitz
die Gräber teils-teils
aber alle slawisch,
Oder-Neiße-Linie
für Sarginhalte ohne Belang
die Kinder denken an sie
die Gatten auch noch eine Weile
teils-teils
bis sie weitermüssen
Sela, Psalmenende.

Heute noch in einer Großstadtnacht
Caféterasse
Sommersterne,
vom Nebentisch
Hotelqualitäten in Frankfurt
Vergleiche,
die Damen unbefriedigt
wenn ihre Sehnsucht Gewicht hätte
wöge jede drei Zentner.

Aber ein Fluidum! Heiße Nacht
à la Reiseprospekt und
die Ladies treten aus ihren Bildern:
unwahrscheinliche Beauties
langbeinig, hoher Wasserfall
über ihre Hingabe kann man sich gar nicht
          erlauben
nachzudenken.

Ehepaare fallen demgegenüber ab,
kommen nicht an, Bälle gehn ins Netz,
er raucht, sie dreht ihre Ringe,
überhaupt nachdenkenswert
Verhältnis von Ehe und Mannesschaffen
Lähmung oder Hochtrieb.

Fragen, Fragen! Erinnerungen in einer
           Sommernacht
hingeblinzelt, hingestrichen,
in meinem Elternhaus hingen keine
          Gainsboroughs
nun alles abgesunken
teils-teils das Ganze
Sela, Psalmenende.

   
   
© ALLROUNDER & FJ Witsch-Rothmund