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Was ist falsch an der Weihnachtsgeschichte? Eine kleine Skizze

und obendrüber, da schneit es!

Heute ist der 25.12.2017, der erste Weihnachtstag – der Geburtstag Jesu. Im Halbdusel – noch im Bett – habe ich in einer Art Faktencheck Petra Gersters Auseinandersetzung mit der historischen Haltbarkeit der Weihnachtsgeschichte verfolgt; der Geschichte von der Werner Siefer (ZEIT, 52/2015, S. 43) behauptet, sie sei in der Wiedergabe des Evangelisten Lukas „eine richtig gut Story“.

 

Jetzt habe ich doch noch meine Weihnachtsgeschichte gefunden

Liebe Tina,

vielen Dank für eure Weihnachtsgrüße. Lange schon wollte ich dir einmal schreiben - immer noch vor allem in Dankbarkeit für das schöne Fest im September und euren/deinen Beitrag. Wahrscheinlich habe ich versucht in den vergangenen drei Monaten die letzten Jahre zu verdauen. Herausgekommen ist dabei die notwendige Ordnung dessen, was in den letzten Jahren liegen geblieben ist. Bis man alles  g e r e g e l t  hat, was einen dann zu einem Pensionär macht, fließt viel Wasser die Mosel und den Rhein hinab. Und dennoch gewinnt man bei alledem ein anderes Gefühl für  Z E I T - sie verflüchtigt sich, wird knapp und knapper; für mich jeden Tag spürbar und spürbarer.

Maximilian Probst: "Umdenken oder untergehen!"

Ja, Maximilian Probst ist einer, der vor Jahren schon gewarnt hat - Umdenken oder untergehen, Greta macht das schon seit sechs Jahren - ist die überhaupt schon volljährig?

Das Ahrtal und das Erfttal und einige andere Regionen sind untergegangen - die Türkei, Griechenland, Sizilien, Algerien brennen, ein bisschen heftiger als sonst und wir üben uns im Spendenmarathon, und Anna Mayr macht sich in der ZEIT (31/21) ihre Gedanken darüber und ich/wir machen uns Gedanken über Anna Mayr's Gedanken!

Wendepunkte in meinem Demenztagebuch

Demenztagebuch vom 04.05.2008 -

Aktuelle Einlassung vom 10.12.2017 bzw. vom 22.03.2023

"Seht einmal, wie die Zeit vergeht!" Weiter unten kann man lesen, dass ich vor einem Jahr mit dieser Plattitüde meinen letzten Eintrag in das Demenztagebuch begonnen habe. Es sprengt den Rahmen dieses Tagebuches, der Dynamik der aktuellen Entwicklungen gerecht zu werden. Und soeben (am 22.3.2023) - beim Entschluss diesen Beitrag unter der Rubrik Alter-Altern im entstehenden Blog-Zugang über Schlagwörter verfügbar zu machen - wid deutlich, wie sehr die intergenerative Ausgangslage sich verändert hat. Mit Lisa, meiner Schwiegermutter, die im Beitrag mehr und mehr in den Vordergrund rückt, ist im August 2020 die letzte aus der Elterngeneration verstorben. Ich bin unterdessen 71 Jahre alt, und wir rücken ins erste Glied. So wirkt denn der folgende Satz und alles danach folgende eigentlich bereits vollkommen anachronistisch. Ich gerate ins Grübeln und werde nachdenklich, wenn ich heute folgenden Satz lese:

Aber wenn eines deutlich ist, dann die Tatsache, dass dies schon lange nicht mehr das Demenztagebuch meines Schwiegervaters Leo ist, sondern dass mehr und mehr Lisa, meine Schwiegermutter, in der Vordergrund tritt.

 

Ich bin dann mal weg!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

mit dem 30.9.2017 scheide ich aus dem aktiven Dienst aus und verabschiede mich in den Ruhestand. Ich verbinde dies mit einem Dank an alle Institutsmitglieder. Diesen Dank habe ich im Vor- bzw. Dankwort der anliegenden Schrift explizit formuliert. Ich habe unserem Institut fast 25 Jahre angehört, und mein Dank schließt insofern selbstverständlich diejenigen ein, die in all den Jahren in unserem Verantwortungsbereich tätig waren. Insofern nimmt sich die Spanne an gemeinsamer Zeit, die ich mit der Mehrheit der jetzt innerhalb des Instituts arbeitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verbracht habe, bescheiden aus. Es war nicht einmal Zeit, sich kennenzulernen.

   
© ALLROUNDER & FJ Witsch-Rothmund
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